11.02.2006 „Superstars“
Heulsuse Stephan heute wieder da


Von DANIEL CREMER

Köln – Fließen heute wieder die Tränen? Heulsusen-Comeback bei „Deutschland sucht den Superstar“.

Der ausgeschiedene Stephan Darnstaedt (18) kehrt in die Sendung zurück.

Er heulte, er jaulte, brach zusammen, traf nie einen Ton. Trotzdem trällerte sich Stephan in
die Herzen der Fans. Vor zwei Wochen warf er überraschend das Handtuch. Doch heute um 21.15 Uhr
darf er wieder mitsingen.

RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer zu BILD: „Die Superstars stellen ihr erstes Album Love-Songs vor.
Außer Konkurrenz treten auch die ausgeschiedenen Kandidaten auf.“

Wie ist es Stephan inzwischen ergangen? „Mein Zimmer gleicht einem Postamt. Ich weiß gar nicht
mehr, wie ich alle Briefe beantworten soll.“

Quelle: www.bild.t-online.de

Deutschland sucht den Superstar; 03.02.2006
von Musicmann

Deutschland sucht den Superstar: Das Debütalbum der 10 Finalisten der 3. Staffel erscheint am
13.02.06

Nach über einem Jahr Pause ist die größte Castingshow Deutschlands zurück. Aus 14.072 Bewerbern
wählte die Jury, bestehend aus Sylvia Kollek, Heinz Henn & Dieter Bohlen, die Top10 der viel-
versprechendsten Bewerberinnen und Bewerber aus. Bis zu 7,2 Millionen Zuschauer sahen die ersten
Mottoshows von DSDS 3, mit einem Marktanteil von über 30 % in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen.

Veröffentlicht wird die CD am 13. Februar - rechtzeitig zum Valentinstag. Zuvor werden die
Kandidaten in der Mottoshow "Love Songs" am Samstag, den 11. Februar die schönsten Liebeslieder
live singen. Auf "Love Songs" sind die DSDS-Kandidaten Mike Leon Grosch, Vanessa Jean Dedmon,
Lena Hanenberg, Dascha Semcov, Carolina Escolano, Anna-Maria Zimmermann, Nevio Passaro,
Daniel Muñoz, Tobias Regner und Stephan Darnstaedt vertreten.

Da sich die Albumaufnahmen und das freiwillige Ausscheiden von Stephan Darnstaedt zeitlich über-
schnitten, ist auf dem "Love Songs" Album noch kein Song von Didi Knoblauch, dem Nachrücker für
Stephan Darnstaedt, enthalten.

Webseite: http://www.dsds.de

© SONYBMG

Quelle: www.promoshow.de



So schlimm war es als Superstar
Die Tränenbeichte der Heulsuse; 21.01.2006


Von DANIEL CREMER und BIRTHE ARFF

Er hatte Angst, dass die Show ihn kaputt macht - und lief einfach davon!

Stephan Darnstaedt (18) sorgte für die Sensation bei "Deutschland sucht den Superstar": Die Heul-
suse, die keinen Ton traf, jede Woche vor einem Millionenpublikum ausgebuht wurde, stieg frei-
willig aus.

Im Bild-Interview sagt Stephan, wie sehr er bei DSDS leiden musste.
BILD: Wann hast du zum ersten Mal ans Aufhören gedacht?
Stephan: "Ernst wurde es nach der ersten Mottoshow am 7. Januar. Aber auch schon vorher hab' ich
mich gefragt, ob ich das packe. Ich war immer müde und fertig."

BILD: Bei der letzten Show war dein Ergebnis gut, viele Fans riefen für dich an. Warum hast du
gerade jetzt hingeschmissen?
Stephan: "Ich hab's mir echt nicht leicht gemacht, hab' lange drüber nachgedacht. Aber ich wurde
jede Woche ausgebuht und angefeindet. Das konnte ich nicht mehr ertragen. Irgendwo muss man ja
seine Ehre behalten."

BILD: Was hat den Ausschlag gegeben?
Stephan: "Ich hatte Heimweh. Viele Freunde meinten zu mir: ‚Stephan, komm nach Hause! Dann ist auch
noch mein Hase Mathilde gestorben. Die hat vielleicht gemerkt, dass ich nicht mehr da bin. Man sagt
ja, Tiere spüren so was. Da war Schluss!"

BILD: Wie schlimm war die Kritik für dich?
Stephan: "Es war echt hart. Jedes Mal, wenn es dann bei der Entscheidung hieß: ‚Stephan, komm bitte
nach vorne', habe ich sofort verkrampft und dachte: ‚Scheiße, jetzt musst du schon wieder da hin.
Davor hat's mich gegraust. Ich kriegte keine Luft mehr, musste immer Schnappatmung machen. Der
Druck war riesengroß.

BILD: Was hältst du von deiner Gesangsleistung?
Stephan: "Ich finde, ich hab' gut gesungen."

BILD: Vor ein paar Tagen träumtest du vom Superstar-Ruhm, jetzt gehst du wieder zur Schule. Ist
das ein Abstieg für dich?
Stephan: "Nein, ich brauche diese Normalität. Ich habe gemerkt, dass die Welt der Stars keine reale
Welt ist. Ich hatte bei DSDS Angst, mein Lachen und meine Fröhlichkeit zu verlieren. Am Ende haben
alle immer gesagt, der Stephan ist so launisch und schwierig, aber eigentlich bin ich ein fröh-
licher Mensch."

BILD: Glaubst du, deine Fans sind jetzt sauer auf dich?
Stephan: "Es tut mir leid für die, die für mich angerufen haben. Aber alle können mir schreiben,
ich habe jetzt mehr Zeit, alle Briefe zu beantworten. Angst hat man vielleicht bei RTL, wenn jetzt
die Quoten runtergehen."

BILD: Würdest du dich noch mal bei DSDS bewerben?
Stephan: "Nein, ganz bestimmt nicht. Ich habe viele Sachen gelernt. Ich nehme viele positive Dinge
mit. Aber noch mal DSDS-Castings? Nein!"

Quelle: www.bild.t-online.de


Quelle: Märkische Oderzeitung; 20.01.2006


Stephan schmeißt das Handtuch; 20.01.2006

Schluss, aus, vorbei! Gestern gab Kandidat Stefan Darnstaedt seinen Entschluss offiziell bekannt:
"Ich will zurück zu meinen Freunden und meiner Familie." Der 18-Jährige möchte wieder Ruhe in sein
Leben einkehren lassen. Nicht mehr den Druck spüren, besser zu werden, das Publikum davon zu über-
zeugen, dass er Superstar werden kann.

Insbesondere die Aufregung der letzten Auftritte haben den sensiblen Stephan angestrengt. "DSDS
war eine schöne Erfahrung für mich. Aber es ist mir zu stressig geworden, und ich will auch nicht
mehr ausgebuht werden. Jetzt möchte ich wieder zurück zu meiner Familie, meinen Freunden und die
Schule fertig machen. Es tut mir sehr leid für alle Fans, die für mich angerufen haben", be-
gründete Stephan seine Entscheidung. Für die Mottoshow am kommenden Samstag war eigentlich schon
alles geplant. Stefan wollte "The Final Countdown" von "Europe" singen.

Die Nachrücker-Frage ist noch nicht entschieden
Selbst Jury-Mitglied Dieter Bohlen, der nicht immer ganz mit Stefans stimmlichen Leistungen einver-
standen war, erklärt: "Mein Herz sagt: 'Schade!' Der Junge hat der Sendung unheimlich viel gebracht."
Wer jetzt als sogenannter "Nachrücker" nominiert wird, steht noch nicht fest.

Quelle: www.rtl.de

Bohlens "Ohren danken Gott"
Stephan verlässt DSDS; 20.01.2006


Stephan Darnstaedt, Kandidat der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar", steigt aus. Der 18-
Jährige verlasse die Reihe auf eigenen Wunsch, teilte der Kölner Privatsender am Freitag mit. Am
Donnerstag habe Darnstaedt seine Entscheidung der Produktion mitgeteilt. Für ihn werde ein Nach-
rückkandidat in der Mottoshow "Rock" an diesem Samstag um 21.15 Uhr antreten.

"Die Sendung war eine schöne Erfahrung für mich", sagte Darnstaedt laut RTL. "Aber es ist mir zu
stressig geworden, und ich will auch nicht mehr ausgebuht werden. Jetzt möchte ich wieder zurück
zu meiner Familie, meinen Freunden und die Schule fertig machen. Es tut mir sehr Leid für alle
meine Fans, die für mich angerufen haben."

Laut "Bild" wollte er am Samstag "The Final Countdown" von der Rockband Europe singen. Das Blatt
zitierte eine Reaktion von Jury-Mitglied Dieter Bohlen auf den Rückzug: "Meine Ohren sagen zwar
Gott sei Dank, aber mein Herz sagt schade. Er hat der Sendung unheimlich viel gebracht."

Quelle: www.n-tv.de

"Superstar"-Kandidat steigt aus

Hamburg - Stephan Darnstaedt, Kandidat der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar", steigt aus.
Der 18-Jährige verlasse die Reihe auf eigenen Wunsch, teilte der Kölner Privatsender am Freitag
mit. Am Donnerstag habe Darnstaedt seine Entscheidung der Produktion mitgeteilt. Für ihn werde
ein Nachrückkandidat in der Mottoshow "Rock" an diesem Samstag um 21.15 Uhr antreten.
"Die Sendung war eine schöne Erfahrung für mich", sagte Darnstaedt laut RTL. "Aber es ist mir zu
stressig geworden, und ich will auch nicht mehr ausgebuht werden. Jetzt möchte ich wieder zurück
zu meiner Familie, meinen Freunden und die Schule fertig machen. Es tut mir sehr leid für alle
meine Fans, die für mich angerufen haben."

In der Samstagsshow werden acht Kandidaten gegeneinander antreten. Einer von ihnen scheidet aus.
Der neue "Superstar" wird voraussichtlich im März gekürt.

Quelle:(dpa)

DSDS-Ausstieg; 20.01.2006
Stephan will kein Superstar mehr werden

Er hält dem Druck nicht mehr stand und gibt freiwillig auf: Stephan Darnstaedt steigt bei den Super-
stars aus. Für ihn kommt ein Nachrückkandidat, den der Fernsehsender RTL am Samstag bekannt geben
wird.

Nach Angaben von RTL, war der 18-jährige Stephan Darnstaedt schon bei seiner Familie in Ober-
schopfheim, als er seine Entscheidung gestern Abend dem Sender mitteilte. Es sei ihm zu stressig
geworden und er wolle nicht mehr ausgebuht werden, begründete Stephan seine Entscheidung gegenüber
der Redaktion. "Jetzt möchte ich zurück zu meiner Familie, meinen Freunden und die Schule fertig
machen. Es tut mir leid für alle meine Fans, die für mich angerufen haben."

Beim Fernsehsender RTL nahm man die Entscheidung Darnstaedt gelassen auf: RTL-Sprecher Anke
Eickmeyer erklärte, er sei ein guter Typ gewesen, die Zuschauer hätten ihn gemocht. Bei der Jury
konnte der 18-Jährige aufgrund seiner mangelnden Gesangsfähigkeiten allerdings weniger punkten.
Zum Teil erntete er in den vergangenen Mottoshows sehr harsche Kritik. Dieter Bohlen bezeichnete
ihn als Teletubbie und lästerte: "Töne treffen ist unerforschtes Neuland für ihn."
Für Stephan Darnstaedt wird ein Nachrückkandidat in der Mottoshow "Rock" am kommenden Samstag
antreten. Wer das sein wird, wird vermutlich morgen bekannt gegeben werden, aber "das Gesicht wird
man schon gesehen haben", so RTL-Sprecherin Eickmeyer.

Die Sendung am 28. Januar fällt allerdings aus, denn gegen "Wetten, dass...?" wolle man nicht an-
treten, so RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer. Am 4. Februar geht es dann weiter mit dem Motto "Big Band".

Quelle: www.stern.de

Stephan: Ich habe fertig; 20.01.2006
Die Heulsuse von "Deutschland sucht den Superstar" hört endgültig auf


Seine Karriere sollte gerade erst angefangen - und schon ist alles wieder aus und vorbei. Als Heul-
suse verschrien, ausgebuht und verlacht, das wollte er sich nicht länger bieten lassen. Denn was
Stephan Darnstaedt im tz-Gespräch vor gut einer Woche schon angedeutet hatte, bewahrheitet sich
jetzt: für den 18-Jährigen ist die Show bei DSDS zu Ende. Endgültig?

Wohl ja, nach einem Bericht der Bild-Zeitung hat Stephan die DSDS-Villa bereits am Dienstag klamm-
heimlich verlassen, da ihm der Druck zu groß geworden sei. Noch in der letzten Mottoshow hatte
Stephan versucht, sich gegen seine Gegner zu wehren, hatte eine ähnliche Ansprache gehalten wie
Daniel Küblböck (seinerzeit ebenso geliebt und verhasst wie Stephan heute): "Alle, die mich ausbuhen,
sollten sich auf die DSDS-Bühne stellen und es 1000-mal besser machen." Ob das wirklich so schwierig
gewesen wäre, bleibt offen.

An Lionel Richies "Hello" hatte er sich (vergeblich) versucht, mit "You are not alone" wollte er
in Michael Jacksons Schuhe schlüpfen, und am vergangenen Samstag heulte er mit seiner allenfalls als
traurig zu bezeichnenden Darbietung von "Forever Young" dem Fass den Boden aus. Immer wieder kriti-
sierte auch die Jury seine Sangeskünste, in der letzten Show erntete er wenigstens für seinen Mut
und sein Durchhaltevermögen Beifall.

Den 18-Jährigen hatte es jedesmal viel Überwindung gekostet, sich den Buh-Rufen seiner Gegner zu
stellen. Im Gespräch mit der tz gab er zu, vor den Auftritten sogar Albträume zu haben. Da braucht
er die Rückendeckung seiner Familie und seiner Freunde umso mehr. Wie Bild berichtet, zieht es ihn
jetzt zurück zu seinen Eltern, seinen Freunden und seinen Tieren in Oberschopfheim in Schwaben. Er
will sich nicht länger ausbuhen lassen. Jetzt will der 18-Jährige sich lieber wieder auf die Schule
konzentrieren und seinen normalen Alltag weiterleben - fernab von Rampenlicht und Buh-Rufen.

Quelle: www.tz-online.de

Also doch: Stephan Darnstaedt verlässt DSDS; 20.01.2006

Köln (Bild/mega) - Also nun doch - gestern teilte uns noch die RTL-Pressesprecherin Anke Eickmeyer
mit, das die Meldung im Bezug auf Stephan Darnstaedt verlässt DSDS auf unsere Webseite falsch sei.
Nun mit einen Paukenschlag hat unser Informant und Ex-Kandidat Fabian Boenisch dennoch recht behalten.
Stephan Darnstaedt hat die Koffer bereits am Dienstag gepackt und ist aus der DSDS-Villa ausgezogen.
Wie wir bereits im Vorfeld wussten, hat der 18jährige Schüler nun doch RTL mitgeteilt, dass er am
Samstag zur Mottoshow "Rock-Classics" nicht mehr antritt. Das berichtet zumindestens nun die Bild-
Zeitung.

Die Buh-Rufe des Publikums waren offensichtlich zuviel für ihn. Dazu die hammerharte Kritik von
Dieter Bohlen, Sylvia Kollek und Heinz Henn. Sogar Dieter Bohlen legt nun nach: "Meine Ohren sagen
zwar ‚Gott sei Dank', aber mein Herz sagt schade. Er hat der Sendung unheimlich viel gebracht."
Ob es nun für den freigewordenen Platz einen Nachrücker gibt - womöglich Didi Knoblau, der in den
Top 20 Shows am besten abschnitt - steht noch nicht fest.

Quelle: www.megachannel.de

DSDS 3: Darnstaedt gibt auf - Neuer Teilnehmer steht fest; 20.01.2006

Der DSDS-Kandidat Stephan Darnstaedt steigt freiwillig aus dem Wettbewerb aus. Als Ersatzkandidat
springt der eigentlich bereits ausgeschiedene Didi Knoblauch ein

Bereits am Dienstag soll der 18-Jährige aus der "Superstar-Villa" ausgezogen sein, in der die
Kandidaten der RTL-Show wohnen. Bekannt wurde "Heulsuse" Darnstaedt durch seine Weinattacken während
der Shows und seine eigenwillige Gesangskunst - es war offensichtlich, dass er dem Druck der Öffent-
lichkeit von Anfang an nicht gewachsen war.
"Ich will zurück zu meinen Freunden, zu meiner Familie und zu meinen Tieren. Und ich muss mich
nicht ausbuhen lassen", sagt Darnstaedt. Dieter Bohlen kommentiert die Entscheidung differenziert:
"Meine Ohren sagen zwar 'Gott sei Dank', aber mein Herz sagt 'schade'. Er hat der Sendung unheimlich
viel gebracht." Ob nun die Quoten der Superstar-Suche fallen, wird sich zeigen. Bisher war Darnstedt
ein Quotenbringer, weil er wie damals Daniel Küblböck als einziger Kandidat die Zuschauer polarisierte.
Wie RTL am Freitagabend meldet, steht ein Ersatzkandidat bereits fest: Didi Knoblauch rückt auf
Stephans Platz nach. Der als Diana Knoblauch geborene Fahrlehrer schaffte es nur bis zur dritten
Top-20-Show. Nachdem er nicht unter die fünf besten männlichen Kandidaten für die Motto-Show kam,
erhält er nun eine neue Chance.
Didi Knoblauch: "Ich freue mich. Für mich geht ein Traum in Erfüllung auf dieser unglaublich tollen
Bühne vor einem Millionenpublikum zu stehen. Nach dem Ausscheiden hatte ich mit DSDS abgeschlossen
und bin in mein normales Leben als Fahrlehrer zurückgekehrt. Der Anruf von RTL erreichte mich mitten
in einer Fahrstunde mit einer Schülerin - mir ist das Herz in die Hose gerutscht."

Quelle: Bild, Netzeitung, RTL

"Eine Entscheidung mit Rückgrat": Stephan Darnstaedt steigt aus; 20.01.2006

Lange habe er sich schon mit dieser Entscheidung auseinander gesetzt. Jetzt ist es offiziell: Stephan
Darnstaedt hat die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" freiwillig verlassen.
Der 18jährige ist nicht mehr Kandidat bei "Deutschland sucht den Superstar", sondern wieder zu Hause
in Baden-Württemberg. Demnach wird er auch nicht mehr in der morgigen Mottoshow ("Rock Classics")
um 21:15 Uhr antreten.

Der sensible Schüler wollte sich und allen Anderen beweisen, dass er etwas kann. In jeder Show
zeigte sich Stephan kämpferisch, auch gegenüber der harten Jury-Kritik und den Buh-Rufen aus dem
Publikum. Doch der Druck, der auf ihm lastete, war zu groß. Das "Abenteuer DsdS" hinterließ seine
Spuren. Er wurde zunehmend trauriger. Nach der ersten Mottoshow äußerte Stephan, dass er "eigentlich
nervenstark" sei, aber "hier ist 'ne Grenze".

"Manchmal können die Kandidaten nach Hause, um Kraft zu tanken", sagte die RTL-Sprecherin Anke
Eickmeyer. Am Anfang dieser Woche war es wieder so weit. Auch der Ex-Kandidat war zu Hause in
Oberschopfheim bei Familie und Freunden sowie bei seinen Tieren. Dort fiel auch die endgültige
Entscheidung, nicht mehr nach Köln zurück zu kehren.
"DsdS war eine schöne Erfahrung für mich. Aber es ist mir zu stressig geworden, und ich will auch
nicht mehr ausgebuht werden. Jetzt möchte ich wieder zurück zu meiner Familie, meinen Freunden und
die Schule fertig machen. Es tut mir sehr Leid für alle meine Fans, die für mich angerufen haben",
so Stephan über seine Entscheidung.

Gespaltene Meinungen
Mit dieser Entscheidung müssen nun auch Jury und Mitkandidaten umgehen. Hierbei sind die Meinungen
gespalten. Mike-Leon Grosch (29) nannte sie eine "Entscheidung mit Rückgrat: Bei uns sagt man, der
Junge hat Eier". Nevio Passaro (25) wünschte ihm "viel Mut und Kraft", die richtige Entscheidung
zu treffen. "Wenn das die richtige Entscheidung für ihn ist, bin ich auch glücklich", so der Halb-
Italiener.
Lena Hanenberg (16) hingegen nahm die Anzeichen für einen Ausstieg nicht ernst: "Wir dachten, das
ist so 'ne Phase, die geht auch wieder weg!" Daniel Muñoz (22) aber ist enttäuscht, dass Stephan
ihnen "noch nicht einmal ‚Tschüss' gesagt" habe.

Jury-Mitglied Dieter Bohlen (51) startete einen Aufruf, der Stephan zum Zurückkommen und Weitermachen
bewegen soll. Seiner Meinung nach werde Stephan seine Entscheidung bereuen. Deshalb solle er sich
nicht festlegen, seine Chance ergreifen und erst dann gehen, wenn er heraus gewählt wird. "Wir werden
sicher noch Freunde", sagte Bohlen weiter.
Stephan möchte zu seinem Ausstieg eine ausführliche Stellungnahme abgeben, die morgen in der Sendung
ausgestrahlt werden soll. Ob er sich von Dieter Bohlens Aufruf doch noch umstimmen lässt, ist zurzeit
noch nicht bekannt.

Nachfolger für Stephan gefunden
Heute Abend um 19:30 Uhr wurde bekannt gegeben, wer für Stephan nachrücken wird. Ursprünglich sollte
die Entscheidung bis morgen Abend zur Show geheim gehalten werden. Doch das Boulevard-Magazin
"Explosiv" verriet es schon heute: Ab morgen wird Didi Knoblauch (25) eine zweite Chance bekommen
und für Stephan in der dritten Mottoshow auftreten.

Quelle: www.theclix.com

Stephan Darnstaedt - Ausstieg bei DSDS; 20.01.2006

Stephan Darnstaedt hatte es nicht einfach bei der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar".
Für seine Auftritte erntete er von der Jury überwiegend Spott und Hohn und auch das Live-Publikum
buhte den gerade mal 18-jährigen regelmäßig aus.

Die Zuschauer zu Hause an den TV-Bildschirmen konnte der Oberschopfheimer allerdings für sich
gewinnen. Sie wählten ihn bei "DSDS" regelmäßig in die nächste Runde.

Jetzt aber das Aus. Der sensible junge Mann teilte RTL kürzlich mit, dass er bei der Mottoshow am
Samstag (21.01.2006) nicht mehr antreten wird. Vielleicht eine gute Entscheidung, denn keine TV-Show
ist es wert, sich fertig machen zu lassen.
Wer als Ersatz für Stephan einspringen wird, steht noch nicht fest. Der Sender ist derzeit noch
fieberhaft auf der Suche.

Ein kleiner Trost für seine Fans: Auf der Superstar CD wird Stephan vertreten sein.
Wir wünschen Stephan für die Zukunft alles Gute und wer weiß, vielleicht holen ihn seine Fans
ja zurück ins Rampenlicht.

Quelle: www.events-und-trends.de

Der neue Teenie-Schwarm, 17.01.2006

Lieber Geld im Portemonnaie als Schmetterlinge im Bauch?

Den meisten ist er bekannt als die Heulsuse von DSDS: Nach jeder Motto-Show schüttelt er sich
wieder vor Tränen, wenn er nach einer eher tristen Gesangsleistung auf das Ergebnis des Zuschauer-
votings wartet: Stephan Darnstaedt. "Der kommt doch nur aus Mitleid weiter", sagen viele und
liegen damit offenbar falsch. Denn bei den Mädels liegt der blonde Teenager ganz weit vorne.
Man könnte fast sagen: Sie umschwärmen ihn wie Motten das Licht.

Spätestens seit der letzten Motto-Show kann sich der 18-Jährige vor Verehrerinnen kaum retten:
Küsschen hier, Autogramme da. Ganz still und heimlich hat sich der jüngste der männlichen DSDS-
Finalisten zu einem echten Teenie-Schwarm gemausert. Ob er die Töne trifft, ist den Girls völlig
egal. Sie beschäftigt viel mehr die Frage: Ist er schon vergeben? "Ich bin glücklicher Single und
ich rate allen: bleibt Single", grinst Stephan - interessante Einstellung für einen 18-Jährigen.
Was steckt dahinter? Eine enttäuschte Liebe oder einfach noch nie Schmetterlinge im Bauch gehabt?
Der wahre Grund ist ein ganz anderer: "Es ist unkomplizierter und ich brauche kein Geld auszugeben.
Ich sag ganz ehrlich 'Ich behalt mein Geld lieber noch im Kästchen'", so Stephan.

Dranbleiben und weitermachen

Bei DSDS-Küken Lena Hanenberg hingegen rasselt das Geld regelrecht durch - und zwar durch die
Telefonleitung. Ganz frisch noch ist sie in ihren Freund verliebt. Bei jeder Motto-Show ist er
dabei. Das ist die einzige Möglichkeit sich zu sehen, denn in die Superstar-Villa darf er nicht
rein. Hartes Los für die junge Liebe. "Man telefoniert natürlich und schreibt SMS. Letztens habe
ich einen Nachmittag frei gehabt und da bin ich dann nach Hause gefahren.", erzählt die 16-Jährige.

Nach Hause fahren würde Stephan übrigens auch mal gerne wieder, um mit seiner besten Freundin
Melanie zusammen zu sein. Auch sie unterstützt Stephan bei jeder Motto-Show, denn sie will, dass er
nicht aufgibt. "Er soll alles geben, was er kann, und er kann viel", ist sich Melanie sicher. "Ich
rufe sie jeden Tag an und frage, was so abgeht. Ich vermisse sie schon und sie mich auch. Aber alles
rein freundschaftlich", beteuert Stephan, "mehr ist da nicht!" Also liebe Mädels: Dranbleiben und
weitermachen!

Quelle: www.rtl.de

"Superstar": Bohlen nimmt Darnstaedt in Schutz, 16.01.2006

Der in den Medien als "Heulsuse" betitelte Kandidat der Castingshow "Deutschland sucht den Super-
star" Stephan Darnstaedt bekommt Schutz von "ganz oben": "DsdS"-Jurymitglied Dieter Bohlen nimmt
den 18-jährigen Teilnehmer der Show in Schutz.

"Es reicht! Mit der Kritik an Stephan muss Schluss sein." Deutlich machte der Produzent, dass ihn
die herbe Kritik sowie die Buh-Rufe des Publikums, die in Gegenwart von Darnstaedt auftreten,
stören. "Fakt ist, die Zuschauer wollen ihn", erzählte Bohlen der "Bild"-Zeitung. "Und diesem
Willen müssen wir uns beugen. Auch wenn das bedeutet, dass ich mir vor seinem Auftritt wieder
Eisbeutel auf die Ohren legen muss."
Doch hörte man aus Bohlens Mund etwas anderes: "Seine Stimme ist eine Zumutung", sagte er über
Stephan (Foto), der durch einen Zusammenbruch bei der Show um den Einzug in die Mottoshows die
Medien auf sich aufmerksam machte.
Bohlen verglich den Kandidaten mit dem ehemaligen "Superstar"-Teilnehmer Daniel Küblböck, der es
bis auf Platz drei schaffte: "Ich sehe keinen Grund, warum Stephan nicht auch so weit kommen sollte -
und das, obwohl er im Vergleich mit dem Schmetterling Daniel eher ein Nachtfalter ist."

Auch direktes Lob an Stephan kann man in der "Bild" lesen. Bohlen (Foto, li.) reagierte auf die
Tatsache, dass der 18-jährige trotz der "Anti-Stephan-Hysterie" stark bleibt und sich nicht unter-
kriegen lässt: "Es ist heldenhaft, wie er das alles wegsteckt. Ich weiß selber, wie weh es tut,
ausgebuht zu werden. Viele machen sich da vielleicht keine Vorstellung, wie schlimm es ist, diese
Erfahrung machen zu müssen. Das, was er da ertragen muss, reicht für drei "Modern Talking"-Karrieren.
Er ist ein guter Typ und der einzige Teenie-Schwarm. Geben wir ihm noch eine Chance."

Ob er die Chance nutzen wird, stellt er in der heutigen Mottoshow unter Beweis. Motto der heutigen
Sendung: "Die 80er". Stephan wird mit "Forever Young" von "Alphaville" heute um 21.15 Uhr auf RTL
für einen Platz in die dritte Mottoshow antreten.

Quelle: www.quotenmeter.de

Pressemitteilung/Dirk Jung,16.01.2006
DSDS: Die Heulsuse ist noch dabei und nervt weiter

Erneut Spitzenquoten für "Deutschland sucht den Superstar": Bis zu 7,67 Millionen Zuschauer sahen am
Samstagabend die zweite Mottoshow. Im Schnitt waren 6,37 Millionen Zuschauer (ab 3 Jahre) dabei, als
die neun Kandidaten live "Die schönsten Hits der 80er" präsentierten. In der jungen Zielgruppe (14 -
49 Jahre) erreichte die Show einen Marktanteil von 30,2 Prozent (4,06 Millionen).

Die spannende Entscheidungsshow sahen ab 23.44 Uhr insgesamt 5,13 Millionen Zuschauer (ab 3 Jahre).
In der jungen Zielgruppe erreichte die Entscheidung einen hervorragenden Marktanteil von 36,4 Prozent.
Um 0.02 Uhr verkündeten Tooske Ragas und Marco Schreyl die Entscheidung des Telefonvotings: Dascha
Semcov (17) aus Erfurt muss die Show verlassen.

Dascha nahm die Entscheidung tapfer auf: "Es waren sehr schöne Monate, die ich hier verbracht habe.
Die haben mich wahnsinnig weitergebracht und ich werde mit der Musik weitermachen."

Am nächsten Samstag singen die Kandidaten in der dritten Mottoshow Rock Classics. Vielleicht sollten
dann nur noch die 3 bis 14-Jährigen einschalten und RTL zeigt in den Pausen dann vielleicht Spiel-
zeugwerbung. Wer will sich denn auch noch ROCK von so einer peinlichen Stimme wie die eines Stephan
Darnstaedt anhören müssen. Den hat RTL offenbar ins Rennen geschickt, damit gerade diese Zielgruppe
der Sendung treu bleibt. Der Klon von Daniel Küblböck scheint sich ja wider jeglichen Qualitäts-
standards wie Unkraut zu halten.

Ganz interessant sind die Vorwürfe, die Teilnehmer Nevio Passaro dem Sender RTL macht.

Quelle: Pressemitteilung/Dirk Jung

Bald sind wir alle Superstars: Die dritte Staffel von "DSDS", 16.01.2006

Der Sieger der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar", Alexander Klaws, konnte sich
noch Platz eins der deutschen Singlecharts erobern. Der Drittplazierte Daniel Küblböck hatte wegen
seiner "schrägen" Stimme den gleichen Erfolg. Von der schönen Stimme Juliettes hörte man jedoch fast
gar nichts mehr. Aber ehrlich gesagt, inzwischen hört man doch von keinem Sänger der ersten Staffel
mehr ein Lied, oder? Bei der zweiten Staffel gab es keine so großen Erfolge. Von der Siegerin Elli
Erl vernahm man kaum etwas, das Finale verfolgten statt 15 Millionen Zuschauer (Staffel eins) nur
noch 5,33 Millionen Zuschauer.

Nun läuft bei RTL die dritte Staffel mit einigen Änderungen. Die "alte" Jury mit Shona Fraser,
Thomas Bug, Thomas M. Stein und Dieter Bohlen wurde - bis auf "D. B." - ausgewechselt. Auch die
Moderatoren Michelle Hunziker und Carsten Spengemann sind nicht mehr dabei. Interessiert dich, wer
die "neuen" sind? Na, dann schau doch mal rein!

Viele von uns interessieren sich aber noch immer für die Sendung wie die Einschaltquoten zeigen. Am
vergangenen Sonnabend verfolgten zum Beispiel 6,37 Millionen Zuschauer die Castingshow. Zum Ver-
gleich: Am selben Abend sahen "nur" 2,83 Millionen Zuschauer den einstigen Blockbuster "Indiana
Jones und der Tempel des Todes".

Ich finde, die erste Staffel von DSDS lief sehr gut, die zweite nicht so und die dritte?! Deshalb ist
meine Meinung, daß man gute Tänzer suchen sollte. Ein anderer Vorschlag ist, immer Duette singen zu
lassen: So würde Deutschland mal andere Superstars suchen und finden. Denn wenn immer das Gleiche
gesucht und schließlich gefunden wird, dann sind wir bald alle Deutschlands Superstars!
Nina Bauer, Klasse 7 a, Schadow-Oberschule, Zehlendorf

Quelle: Berliner Morgenpost

Hammer mäßig, 16.01.06

Von Mathias Petry

Vermutlich gibt es tatsächlich noch bessere Sänger als ihn. Wenn man kurz nachdenkt, fallen einem
einige 100 ein. Und doch ist er auf seine Weise ein Held. Dieter Bohlen ist ein... ja - was eigent-
lich? Wahrscheinlich ist er tatsächlich ein Superstar.

Er ist eine dieser Reizfiguren wie Lothar Matthäus oder Karl Moik. Diese Leute können was, aber
Popularität kommt eben nicht immer von Können. Das hat Bohlen schmerzvoll erfahren müssen, und
vielleicht deshalb ist die Karriere des Daniel Küblböck so nah mit seiner eigenen verwoben. Eines
ist sicher: Dieter Bohlen ist obenauf, obwohl er immer wieder getreten wurde, und in der neuen Super-
stars-Staffel ist er derjenige, der dem gesamten Format Profil verleiht. Ob man ihn mag oder nicht:
Er ist in der Show hammermäßig und nicht Hammer mäßig. Er ist der Superstar.

Man möchte es ja immer selbst nicht wirklich glauben, dass der Kastrat neben Nora Anders, dass der
Blue-System-Röchler tatsächlich sympatisch rüberkommt. Was er sagt, hat Hand und Fuß. Er kommen-
tiert die Leistungen der Kandidaten auf den Punkt, und das auch noch mit druckreifen Schlagzeilen.
Nebenbei hat er für die Superstars einige seiner besten Melodien geschrieben. Wie ist das nur
möglich?

Der Typ ist eben Profi. Er weiß genau, wie er einen Penisbruch einsetzen kann, um noch mehr Platten
zu verkaufen. Das liegt nicht jedem, anderen, die in seiner Liga spielen wollen, fehlt dieser mut zur
Peinlichkeit. Deshalb spielen sie dann doch nicht in dieser Liga.
Bohlen. Ein komischer Typ. Bemerkenswert war der folgende Dialog, der ziemlich genau so (wenn auch
aus der Erinnerung zitiert) in Viva ausgestrahlt wurde. Wigald Boning besuchte den Meister des
wiedererkennbaren Titels in Tötensen. Bohlen führte ihn in sein Zimmer mit den goldenen Schall-
platten. "Und die hier habe ich gerade für 50 Millionen verkaufte Alben bekommen", sagte Bohlen und
lehnte sich auf ein hölzernes Ding, auf das die Platte gepappt war. Darauf Boning: "Wichsen Sie
eigentlich noch?" Das war der Moment, wahrscheinlich einer von ganz wenigen, in denen Bohlen beinahe
die Fassung verloren hätte und für einen Moment aus der Rolle fiel. Dann aber war er wieder er und
erinnerte sich daran, dass es seine Rolle ist, die Leute dadurch zu unterhalten, dass sie über ihn
den Kopf schütteln. Und seine Platten kaufen.

Jeder weiß, dass er für seine Modern Talking Hits veräppelt wird. Dabei sind "Geronimos Cadillac",
"Brother Louie" und "You´re my heart, you´re my soul" weit weniger ähnlich als die längst gewachsenen
Klischees es vermuten lassen. Von wegen. Das sind schon richtig professionell gestrickte Ohrwürmer.
Was wirklich richtig schlecht ist, sind Bohlens Texte. Eine wahre Freude. "Take me tonight", ließ
er Alexander singen, und beide wussten nicht, was sie taten. Ein wirklich guter Tipp für langweilige,
triste Abende: Rein ins Netz, Bohlen-Texte suchen und übersetzen. Sie werden es lieben! Das ist große
Literatur! Ein gutes Thema für einen Vortrag, den Ehren-Doktor Marcel Reich-Ranitzki dringend an-
lässlich seines 90. in einer Universität dieses Landes halten sollte. Bitteschön mit einer Live-
Übertragung auf RTL. Und Daniel Küblböck, der bis dahin schon Ende 20 sein wird, darf den Titelsong
singen. Und bittebitte in Englisch, ja?

Quelle: www.donaukurier.de

16.01.2006, Stephan Darnstaedt ist wieder eine Runde weitergekommen
Erneuter Erfolg für Oberschopfheimer bei der RTL-Serie "Deutschland sucht den Superstar"

Allen Unkenrufen zum Trotz hat es der Oberschopfheimer Stephan Darnstaedt (18) bei "Deutschland
sucht den Superstar" geschafft, seine Fans wieder zu mobilisieren. Er steht jetzt in der dritten
Runde der RTL-Fernsehserie.

Von: Thomas Reizel/Alexander Bühler/dpa

Offenburg/Köln (tom/ab/ dpa). Diesmal war alles viel klarer als noch am Samstag vor einer Woche.
Musste Stephan Darnstaedt damals noch um den Einzug in die zweite Mottoshow der RTL-TV-Serie
"Deutschland sucht den Superstar" zittern, so schaffte er es am Samstag problemlos. Interepretiert
hatte er in der Show, die unter dem Motto "80er Jahre" stand, den Titel "Forever Young" der deutschen
Gruppe "Alphaville". 6,37 Millionen Zuschauer verfolgten die Sendung durchschnittlich, das Ergebnis
der Telefonabstimmung nach Mitternacht 5,13 Millionen.

Ausgeschieden ist mit Dascha Semcov am Samstag erneut ein Mädchen. Die 17-Jährige Erfurterin konnte
erst nicht recht begreifen, dass ihre Zeit in Köln zu Ende ist. Sie hatte sich nach der positiven
Bewertung der Jury um Dieter Bohlen ganz sicher gefühlt. Die Zuschauer sahen das anders. Allerdings
hatte die 17-Jährige sich auf diesen Fall vorbereitet. Sie werde zwei Tage weinen und dann das Sprung-
brett der Fernsehshow nutzen. "Vielleicht melde ich mich bei Viva."

Obwohl Stephan Darnstaedt aus Oberschopfheim locker eine Runde weiter ist, hat er sich bislang nicht
geäußert, ob er weitermachen möchte. Nach der ersten Mottoshow mit vernichtender Kritik der Jury hatte
Darnstaedt seine Entscheidung vom Samstag abhängig gemacht. Doch jetzt lobte ihn die Jury samt neuem
Erscheinungsbild. Statt Schlabberklamotten wählte er Anzug.

Stefan Darnstaedt habe bessere Nehmerqualitäten als das Profiboxerbrüderpaar Vitali und Wladimir
Klitschko, meinte Jurymitglied Dieter Bohlen. Vielleicht ist es aber auch die recht große Anhänger-
schaft, die es dem 18-jährigen Oberschopfheimer ermöglichte, sich mit dem Song "Forever Young" von
Alphaville in die nächste Mottoshowrunde zu katapultieren.

In einer Friesenheimer Kneipe diskutierte man noch am Freitag über den Auftritt am Samstag. Es ging
darum, ob denn der Titel "Forever Young" passen würde. Wer dann beim Auftritt, Stephan trat als
letzter der neun übrig Gebliebenen in der Mottoshow 80er Jahre auf, genau hinhörte und das Englische
ins Deutsche übersetzte, der musste wohl erkennen, dass der Text nicht treffender hätte gewählt werden
können. Stephan sang: "Hoping for the best (hoffe auf das Beste) but expecting the worst (aber erwarte
das Schlechteste)".

"Du hat eine Fanbasis"
Jurymitglied Sylvia Kollek brachte es auf den Punkt. "Das Publikum mag dich, du weckst Emotionen und
Sympathien, und du hast damit eine Fanbase (Fanbasis), was für das Showbuisiness sehr wichtig ist."
Melanie Singer (16) aus Oberschopfheim war mit 13 weiteren jungen Leuten nach Köln gereist und live
im Studio dabei. "Stephan hat zwar seine Zweifel, aber ich glaube, er zieht es jetzt durch", geht sie
von Stephan Darnstaedts dritter Mottoshow-Teilnahme aus. Schließlich sei das jetzt die größte Chance,
die er hat.

Gleich nach dem Auftritt am Samstag nahm sie ihn in den Arm. "Da hat mich Stephan gefragt, ob jemand
sauer wäre, wenn er aufhört", erzählt sie. Melanie habe ihm gesagt, dass er das jederzeit könne "und
deshalb keine Sau böse wäre". Aber wie gesagt: Sie könne verstehen, wenn er weitermacht, und sie gönne
es ihm auch.

Unterdessen hat Mitfavorit Nevio Passaro in der "Bild am Sonntag" schwere Vorwürfe gegen RTL erhoben.
"Sogar am Ton wird getrickst", hatte er dem Blatt erzählt. Auch würden einige Kandidaten gepusht und
Zuschauer durch die Kameraführung beeinflusst. Ein RTL-Sprecher wies diese Vorwürfe zurück.
Während viele Zuschauer die RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" - es geht für den Sieger um
einen Plattenvertrag - geißeln, hält sie Fernsehwissenschaftler Lothar Mikos für "zutiefst pädagogisch".
Die Sendung bereite Jugendliche auf die Gesellschaft vor, die Kandidaten erhielten die Chance zur
Selbstverwirklichung, sagte der Professor an der Potsdamer Film- und Fernsehhochschule. Für ihn könnte
es noch mehr Casting-Shows auch für andere Berufswünsche geben. Die banale Kritik gehe ihm auf die
Nerven.

Die dritte Mottoshow steht unter dem Motto "Rock Classics" und wird am Samstag, 21. Januar,
um 21.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt.

Quelle: www.baden-online.de

16.01.2006, DSDS-Jury und Publikum restlos begeistert von Tobi Regners "Purple Rain"-Performance:
TS: "Mir ist echt heiß geworden!"


Der beste Tobias, den Dieter Bohlen je gesehen hat - Teisendorfer grandios in nächste Runde
Teisendorf/Köln. Die mehr als 1000 Fans im "Coloneum" in Köln waren völlig aus dem Häuschen. Dieter
Bohlen bescheinigte dem tobenden Publikum guten Geschmack ("Ihr habt echt Ahnung!") und Tobi Regner,
dem Adressaten der so noch nicht da gewesenen Ovationen, "das Zeug zum Superstar". Sylvia Kollek
("Mir ist echt heiß geworden!") musste sich mit ihrem Notizblock fächernd erst mal Abkühlung ver-
schaffen. Und Heinz Henn zeigte sich wieder restlos begeistert: "Selbst der letzte Taube in Deutsch-
land hat heute gehört, was für ein begnadeter Sänger du bist!"

Tobias Regner war am Samstagabend zumindest schon mal für einen Abend Deutschlands Superstar. Denn
bei der zweiten RTL-Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar" mit dem Thema "Die besten Songs
der 80er" lief der 23-jährige Kommunikationsdesigner aus Teisendorf bei "Purple Rain" von Prince zu
absoluter Höchstform auf. Tobi sang seine acht Konkurrenten förmlich an die Wand, wie der eindeutig
lauteste Jubelsturm des Publikums und die - diesmal auch völlig berechtigten - Lobeshymnen der Jury
bewiesen.

"Grandios, super mit Gefühl gesungen! Das war der beste Tobias, den ich hier je gesehen habe", lautete
das Urteil von Dieter Bohlen. "Ab heute gehörst du zum absoluten Favoritenteam, du hast zweifellos das
Zeug zum Superstar!"

"Hammer-Tonlage, super gefühlvoll!" Für die zwischen Gänsehaut und Hitzewallung schwankende Sylvia Kollek
war es "ein Meilenstein von ,Deutschland sucht den Superstar'". Und Heinz Henn war sich sicher: "Wenn
sich jemand an einen der wichtigsten Songs des modernen Musikgeschäfts heranwagt und das so singt, dann
kann man nur sagen: Jeder einzelne Anruf, der heute für dich kommt, ist eine Investition in die Zukunft!"
Dankbar, fast schon gerührt, nahm Tobi Regner die Komplimente entgegen. In den Zuschauerreihen applaudierte
staunend und stolz Vater Johannes. Tobis Familie hatte im Publikum die Daumen gedrückt und Mutter Margreth
vor dem fulminanten Auftritt ihres Sohns auch noch die zweifelhafte Ehre, Moderatorin Tooske Ragas Rede und
Antwort zu stehen. "Zwei Jahre alt, ein braver, ruhiger und aufmerksamer kleiner Junge" sei Tobias 1984
gewesen, das Jahr, in dem Prince mit "Purple Rain" die Charts stürmte. Der blonde HollandImport mit den
grammatikalischen und rhetorischen Fähigkeiten einer Zweitklässlerin, von der "Bild"-Zeitung nur
"KäseTussi" genannt, vermeldete sogar noch, dass seit 1984 "in Deutschland die Anschnallpflicht für
Autoradfahrer" gelte. Neben allen "Autoradfahrern" durfte sich dann auch das Publikum anschnallen, weil
Tobi Vollgas gab - sicher und selbstbewusst.

Zwei Eigenschaften, die sich der Teisendorfer - wie der kurze Porträtfilm zeigte - in seiner Kindheit
erst erarbeiten musste. "Ich war früher eher der Einzelgänger und habe mich nicht so getraut, auf
andere Menschen zuzugehen, weil ich Angst hatte, mich zu blamieren." Was sich komplett änderte, als
er vor sieben Jahren erstmals mit einer eigenen Band auf der Bühne stand und das stolze Gefühl erlebte,
"etwas zu können, was andere nicht können". Trotzdem genießt der 23-Jährige in der DSDS-Kandidatenriege
seine gewisse Einzelstellung als Rocker. "Ich bin sicher ein bisserl anders als die anderen." Was in
seinen Augen aber alle gemeinsam haben: "Jeder hat doch schon etwa Angst davor, in sein altes Leben
zurückzukehren."

Diesen "Rückschritt" meisterte am Samstag erfreulich souverän und tränenfrei Dascha Semcov (17), die
mit dem BanglesHit "Manic Monday" trotz "Hühnerstall"-mäßiger Tanzleistung (O-Ton Dieter Bohlen) bei
weitem nicht die schwächste Kandidatin war. Sie bekam ganz knapp die wenigsten Stimmen der über sechs
Millionen Zuschauer vor den Fernsehschirmen. Zittern mussten auch der erneut sehr farblose Daniel Munoz
und die erst 16-jährige Lena Hanenberg.

Den Fans von Nevio Passaro aus Neustadt an der Aisch, neben Tobi Regner der zweite Bayer im Superstar-
Rennen, stockte beim Police-Song "Every Breath You Take" der Atem, weil dem gesanglich erneut über-
ragenden Deutsch-Italiener kurz sein Text abhanden kam. Nevio zog aber ebenso sicher in die nächste Runde
(am kommenden Samstag, 21. Januar, 21.15 Uhr, mit dem Motto "Rock") ein wie sein Zimmergenosse Mike Leon
Grosch ("Mist, jetzt müssen wir unser Zimmer doch mal aufräumen!") und die mit Abstand beste weibliche
Kandidatin, Vanessa Jean Deadmond. Diese drei haben sich zusammen mit Tobi Regner als Favoriten heraus-
kristallisiert. Auf der Abschussliste ganz oben dürften dagegen die stimmlich etwas abfallende Anna-Maria
Zimmermann und "Prügelknabe" Stephan Darnstaedt stehen, der erstmals nicht zu den drei Wackelkandidaten
zählte und dem Dieter Bohlen bei aller künstlerischen Unzulänglichkeiten "Klitschko-mäßige Nehmerquali-
täten" bescheinigte.

Übrigens: Die Top-10-Kandidaten von "Deutschland sucht den Superstar" sind derzeit im Ton-Studio für
das gemeinsame Debüt-Album "Love Songs". Die CD wird am 13. Februar veröffentlicht - rechtzeitig zum
Valentinstag. Zuvor singen die Kandidaten in der Mottoshow "Love Songs" am Samstag, 11. Februar,
live die schönsten Liebeslieder.Thomas Thois

Quelle: www.chiemgau-online.de



Quelle: RTL Teletext; 15.01.2006



Quelle: RTL Teletext


Kommentar: Deutschland bist du taub? Stephan und Daniel bei den "Superstars" weiter, 15.01.2006

Deutschland hat entschieden: Dascha Semcov muss gehen! Redakteur Denis Kräupziger blickt auf eine
enttäuschende Mottoshow zurück.

Um 21.15 Uhr begann das Schausingen erneut. Heute waren die 80er Hits bei "Deutschland sucht den
Superstar" angesagt. Doch nach dem erneut schrecklichen Resultat fragt man sich wirklich, ob
Deutschland auf die Stimme hört? Anscheinend nicht! Denn der zweite Küblböck, Stephan Darnstaedt,
und Schiefsänger Daniel Muñoz kamen weiter. Ausgeschieden ist dafür Dascha Semcov, die am heutigen
Tag eine solide Performance mit "Manic Monday" abgab.

Mit seiner piepsigen Stimme und der schrecklichen Darbietung der letzten Mottoshow war eigentlich
klar, wer die Superstar-Villa diesmal verlassen müsste. Doch die Zuschauer entschieden anders. Er
ist weiter dabei. Bereits nach Ende seiner Performance von "Forever Young" sagte er: "Jeder der mich
ausgebuht hat, soll sich hier hin stellen und es tausend Mal besser machen als ich." Kommt uns das
nicht bekannt vor? Schon Daniel Küblböck hatte in der ersten DsdS-Staffel diesen Satz geäußert.
Daniel-Fans hatten damals aus "Mitleid" für ihn gestimmt, wie man uns verriet. Und dieser Effekt
ist auch hier zu beobachten.

Doch einer war heute noch schlechter als Stephan. Schiefsänger Daniel Muñoz brachte eine Leistung
auf die Bühne, die so emotionslos war wie ein Brot. "Es war nahe an grausam", sagte Dieter Bohlen
zum Auftritt. Und auch Sylvia Kolleg war alles andere als begeistert: "Du bist mit dem Titel an
deine Grenzen gestoßen." Ach ja: Daniel sang den Phil Collins Song "Another Day In Paradise".

Hier darf doch nun die Frage erlaubt sein: Deutschland bist du taub?

Doch neben grässlichen Gesangsdarbietungen gab es auch diesmal wieder schöne Stimmen zu hören. Über-
rascht hat heute zweifelsohne Tobias Regner, der mit "Purple Rain" nicht nur das Publikum, sondern
auch die Jury überzeugte: "Du gehörst heute zum absoluten Favoriten-Team. Du hast das Zeug zum
Superstar", so Bohlen zur Gesangsdarbietung. Jurymitglied Heinz Henn setzte noch einen drauf: "Du bist
ein Investment in die Zukunft."

Ebenso überzeugend war Mike Leon Grosch mit dem Titel "The Power Of Love". Heinz Henn brachte es auch
diesmal wieder auf dem Punkt: "Top!". Und auch Dieter Bohlen war begeistert. "Du hast ein Organ wie
ein Orkan, es war super", so Bohlen.

Vanessa Jean Dedmon mit "Time After Time", Lena Hanenberg mit "Upside Down", Anna-Maria Zimmermann mit
"Walking On Sunshine" und Nevio Passaro mit "Every Breath You Take" gaben heute allesamt eine gute und
solide Perfomance ab und kamen verdient weiter. Aber eben auch Dascha Semcov, die es leider nicht
geschafft hat.

Und auch am nächsten Samstag geht es weiter. Dann wird es rockig bei "Deutschland sucht den Superstar".
Wie immer: ab 21.15 Uhr!
Denis Kräupziger, 15.01.2006

Quelle: www.clix.vom




Quelle: RTL Teletext; 15.01.2006


Heute ist Bohlen Stephans größter Fan, 14.01.2006

Er weinte bitterlich, brach vor laufender Kamera zusammen. Stephan Darnstaedt (18) erlebte bei
"Deutschland sucht den Superstar" die Hölle. Jetzt spricht Pop-Titan Dieter Bohlen (50) ein
Machtwort: "Es reicht! Mit der Kritik an Stephan muß Schluß sein." Sanfte Töne vom sonst so
harten Kritiker ...

Vor der zweiten DSDS-Mottoshow (heute, 21.15 Uhr, RTL) springt Bohlen dem sensiblen Stephan zur
Seite:
"Fakt ist, die Zuschauer wollen ihn. Und diesem Willen müssen wir uns beugen. Auch wenn das
bedeutet, daß ich mir vor seinem Auftritt wieder Eisbeutel auf die Ohren legen muß."

Mit dem 80er-Jahre-Hit "Forever Young" von "Alphaville" will Stephan den Sprung in die nächste
Runde schaffen. Bohlen prophezeit dem blonden Schüler sogar einen Platz auf dem DSDS-Sieger-
treppchen: "Daniel Küblböck hat es bis auf Platz drei geschafft. Ich sehe keinen Grund, warum
Stephan nicht auch so weit kommen sollte - und das, obwohl er im Vergleich mit dem Schmetterling
Daniel eher ein Nachtfalter ist."

Nach scharfer Kritik und Pfeifkonzerten der Zuschauer im Studio endlich ein Lob für Stephan!

Bohlen: "Es ist heldenhaft, wie er das alles wegsteckt. Ich weiß selber, wie weh es tut, aus-
gebuht zu werden. Viele machen sich da vielleicht keine Vorstellung, wie schlimm es ist, diese
Erfahrung machen zu müssen. Das, was er da ertragen muß, reicht für drei ‚Modern Talking'-
Karrieren. Er ist ein guter Typ und der einzige Teenie-Schwarm. Geben wir ihm noch eine Chance."

Quelle: www.bild.t-online.de

Daniel Küblböck zu T-Online: "Stephan ist noch nicht so weit" vom 12.01.2006

Stephan weiß, dass er nicht beliebt ist...
Deutschland sucht den Superstar. Wer es wird, steht noch in den Sternen - nur wer es nicht wird,
scheint bereits sicher: "Heulsuse" Stephan Darnstaedt. Im T-Online Voting stimmten 85 Prozent
der User gegen ihn. Der Grund: Stephan gilt als schlechtester Sänger der Gruppe, sichert sich
aber in jeder Show durch Weinkrämpfe ausreichend Mitleidspunkte, um in die nächste Runde gewählt
zu werden. Auch in der "Superstar"-Villa ist er deshalb unbeliebt: Niemand will mit ihm das
Zimmer teilen. Einer, der sich mit solchen Anfeindungen auskennt, ist Daniel Küblböck, die "Nerven-
säge" aus der ersten Staffel. T-Online verriet er in einem Exklusiv-Interview: "Ich habe kein
Mitleid mit Stephan. Er ist zwar ein Jahr älter als ich damals, aber ich glaube, er ist noch
nicht so weit. Ich habe auf der Bühne nicht geheult." Mit Anfeindungen müsse Stephan zurecht-
kommen. "Anfeindungen haben mich nie getroffen. Als Gracia damals rausgeflogen ist, hat mich
das getroffen, aber wenn ich weiter kam, war es für mich immer okay. Was gibt es da zu heulen?"

"Ich würde keine 49 Cent für Stephan ausgeben"
Dass Stephan sogar über einen freiwilligen Ausstieg nachdenkt, kann Daniel nicht nachvollziehen:
"Ich empfinde ihn als jungen Menschen, den man in eine Maschinerie geschmissen hat - und damit
muss er zurechtkommen. Jeder Kandidat meldet sich selber an, basta!" Mit drei Jahren Abstand
kann ein sicht- und hörbar reifer gewordener Daniel DSDS inzwischen ganz relaxt betrachten.
"Ich habe mir die erste Mottoshow am letzten Samstag natürlich angesehen und kann das Geheule
über das Weiterkommen von Stephan nicht verstehen. Das ist Fernsehdemokratie. Es gibt bestimmt
viele kleine Mädchen, die den Stephan ganz schnuckelig finden. Ich würde allerdings nicht an-
rufen und 49 Cent für ihn ausgeben."

Kriegt Stephan nur die Hälfte mit?
Von dem ganzen Wirbel bekommt Stephan eh nur die Hälfte mit, vermutet Daniel aus eigener Er-
fahrung. "Wir hatten während meiner DSDS-Zeit so ein hartes Programm aus Proben, Presseterminen
und Auftritten aller Art, dass man gar nicht dazu kam, alles zu lesen. Wir mussten teilweise
schon um 6 Uhr aufstehen, da ist man abends richtig geschlaucht. Natürlich schaut man in die
"Bild" oder man geht abends noch mal zu T-Online um nachzulesen, was so los ist, doch was wirk-
lich passiert ist in dieser Zeit im DSDS-Haus, das merkt man erst Monate später."

Daniel verrät seine persönlichen Favoriten
Küblböck dagegen verfolgt das Geschehen aufmerksam: "Ich habe die erste Mottoshow am Samstag
gesehen, und wenn ich ehrlich bin, habe ich nur drei Kandidaten gehört, die Superstar werden
können. Vanessa Jean Dedmon fand ich klasse. Die hat echt eine tolle Ausstrahlung. Dann der mit
der unreinen Haut [Mike Leon Grosch, Anm. der Redaktion] und Nevio Passaro." Alle anderen fallen
nach Meinung von Daniel stark ab. Auch mit den Machern von RTL geht Daniel hart ins Gericht:
"Es ist schade, dass man alles umgeschmissen hat. Es ist nicht mehr das, was es noch vor drei
Jahren war. Das fängt bei der Jury an und hört bei den Moderatoren auf. Dieter Bohlen ist doch
der einzige Fixpunkt, die anderen beiden wirken aufgesetzt. Die Zuschauer orientieren sich eh
immer an Dieter, da können die anderen erzählen, was sie wollen."

"Tooske Ragas nicht so schlimm"
Auch bei den Moderatoren kann der inzwischen zwanzigjährige Daniel den Wechsel nicht nachvoll-
ziehen. "Ich finde Tooske Ragas zwar nicht so schlimm, wie es die "Bild" immer darstellt, aber
Michelle Hunziker war hübscher und hatte mehr Ausstrahlung. Trotzdem finde ich es schlecht, wenn
man immer auf Tooske herumtrampelt." Trotz allem ist Daniel gespannt, wie es weitergeht: "Das
Highlight ist für mich immer das Halbfinale, wenn sich entscheidet, wer ins Finale kommt. Das
werde ich mir auf jeden Fall ansehen."

Quelle: www.t-online.de

AOL, 12.01.2006

Sie wollen Superstar werden und müssen dafür durch eine emotionale Hölle gehen. Die Kandidaten
von "DSDS" stehen während ihrer Auftritte ohnehin unter enormem Druck: Lampenfieber vor einem
Millionenpublikum, während der Traum von Superstar zum greifen nah erscheint. Die kritischen
Blicke der Jury und der Medien machen es noch härter für die jungen Kandidaten. Tränen der
Freude und der Enttäuschung fließen reichlich. Besonders Kandidat Stephan aus Franken durchlebt
die Ereignisse der Castingshow wie eine rasante Fahrt mit der Achterbahn.

Fertig gemacht von "DSDS"-Jury und Medien: Ist Stephan am Ende?

schon früh wurde der erst 18-Jährige durch seine Heulkrämpfe zur Zielscheibe der Medien, seit
der ersten Motto-Show am vergangenen Samstag steht er auch im heftigen Kreuzfeuer der Juroren.
"Es ist mir ein Rätsel, warum du heute hier bist", äußerte sich Heinz Henn nach der Performance
von "You Are Not Alone". Stephan ist professionelle Unterstützung durch eine RTL-Psychologin
angeboten worden, die er jedoch ablehnt: "Die kann mir jetzt auch nicht mehr helfen." Sobald
seine Gesundheit unter der Situation leidet, will er die Teilnahme an der Castingshow abbrechen.

Bereits bei den Städte-Castings nahm die Jury bei der Beurteilung der Bewerber kein Blatt vor
den Mund: Auch Beleidigungen unter der Gürtellinie kamen über die Lippen der knallharten Juroren.
Gnadenlos verglichen sie den Gesang der Kandidaten mit den Tönen von ungeölten Bohrmaschinen,
Hamstern und angeschossenen Wildschweinen. Auch Beleidigungen unter der Gürtellinie kamen über
die Lippen der herzlosen Juroren. So sagte Dieter Bohlen: "Du hast deine Hose doch bestimmt nur
an, damit du da nicht durchkackst." All das ist gefundenes Fressen für die Boulevard-Medien.

Jurorin Sylvia Kollek merkte an, dass ein angehender Superstar lernen müsse, mit dem Druck der
Öffentlichkeit umzugehen und auch negative Kritik einzustecken. Doch wissen die jungen Bewerber
eigentlich vorher, auf was sie sich da einlassen? Während die Moderatoren die Verkündung der
Zuschauerentscheidung genüsslich in die Länge ziehen, liegen bei den Teilnehmern zusehends die
Nerven blank. Was denken Sie: Geht "DSDS" zu gnadenlos mit Kandidaten wie Stephan um oder ist
das eine geeignete Feuerprobe für alle, die im harten Musikgeschäft bestehen wollen?

Quelle: www.aol.de



Quelle: Yam Nr.3 vom 11.01.2006



Quelle: RTL Teletext


ICH BIN EIN ECHTES LANDEI!!!!!

"Denk dran, nach dem Essen muss der Hund noch gefüttert werden! Und nimm bitte den Müll mit
raus!"

Bei den Darnstaedt´s geht es zu wie in Millionen anderen Familien.
DSDS hin oder her, Sohnemann Stephan (18) hat täglich seine Pflichten zu erfüllen! Zusammen
mit seinen Eltern und Schwester Jana (19) lebt der blonde Schnuckel im Baden-Württembergischen
Oberschopfheim (150 km südwestlich von Stuttgart)!

Er ist schon der berühmteste Sohn des Ortes! Kein Wunder, denn das Dörfchen hat gerade mal 2.700
Einwohner!

"hier kennt jeder jeden", lacht der 1.73 m große und 53 kg leichte Stephan!!
"wenn ich mal Scheiße gebaut habe, brauchte ich es meinen Eltern nie zu beichten, sie wussten
es schon längst von den Nachbarn!

Stephans winziges Zimmer (12 qm) ist schlicht eingerichtet! Ein Kiefernbett, ein Schreibtisch,
ein Bücherregal, und eine kleine Kommode mit 3 Schubladen - mehr braucht Stephan nicht! Auf dem
Regal steht ein Bild von Yvonne Catterfeld! Daneben stapeln sich jede menge Bücher! Stephan ist
eine echte Leseratte!

"ich habe keinen Computer! während andere Jungs im Internet chatten oder Games zocken lese ich
lieber. Meine momentane Lektüre ist Robinson Crusoe"!!!

Wenn Stephan abends in sein Bett steigt wartet schon " Lady" auf ihn! Die Hundedame leistet ihm
nachts Gesellschaft! Tagsüber kümmert sich Stephan um seine anderen Tiere! Nur 10 Minuten Fußweg
vom Haus der Familie Darnstaedt entfernt hat er seine eigene kleine (120qm) Farm!
In einer abgewrackten Holzhütte und einem Wellblechverschlag sind vierzehn Tauben, vier Meer-
schweinchen und sechs Hühner! Auch ein süßes Kätzchen streunt übers Gelände!

"das hier ist meine eigene Welt", schwärmt Stephan, " hierhin kann ich mich zurückziehen wenn
ich Probleme habe oder mal alleine sein will"!

Noch vorm Frühstück läuft er den Berg rauf zu seinen Lieblingen, um sie zu füttern, das Gehege
auszumisten und im Hühnerstall die Eier einzusammeln! Nachmittags und abends schaut Stephan noch
mal bei seinen Lieblingen vorbei!

"als ich wegen DsdS tagelang nicht daheim war hat sich Melli um die Tiere gekümmert", erzählt er!
Melanie (17) lebt nur ein paar Häuser weiter als Stephan!

"Melli vertraue ich total, sie ist meine beste Freundin", die beiden drückten lange gemeinsam die
Schulbank- Stephan besuchte die Wirtschaftsschule in Offenburg!

Läuft da mehr zwischen dem quirligen Sunnyboy und dem hübschen Teen-Girl?
Stephan lacht und schüttelt den Kopf.

" Nein! Ich habe zurzeit leider keine Freundin, aber ich würde mich gern verlieben!"

Doch bei Girls tut sich Stephan schwer:
"ich bin ein echtes Landei und viel zu schüchtern um Mädchen anzusprechen! Da geh ich lieber
auf den Berg zu meinen Tieren! Bei denen bin ich mir sicher, dass sie mich immer lieben!!

Quelle: Popcorn Nr.2 vom 11.01.2006

GEMEIN ALLE DISSEN IHN........ doch die Girls lieben ihn!!!!!!!!

Alle DsdS Finalisten verstehen sich gut!
Diesen Eindruck vermitteln die Kandidaten der TV-Castingshow (Samstag 21.15 Uhr RTL) vor der
Kamera! Dass es dahinter manchmal kracht verrät Stephan Darnstaedt exklusiv im BRAVO Interview!
Der 18-jährige spricht darüber, wie ihn andere Kandidaten, Zuschauer und Schulkameraden runter-
machen...

BRAVO: Viele nennen dich "Heul-Stephan" weil du in einer DsdS Top 20 Show in Tränen ausgebrochen
bist...

Stephan: ja, ich war total erschrocken darüber weil es zuerst hieß dass ich draußen bin, doch
das war nur ein Moderatorenfehler! Aber die erste Show war überhaupt katastrophal für mich! Ich
war tierisch nervös und als sehr sensibler Mensch spüre ich sofort wenn jemand im Publikum sitzt
und mich nicht leiden kann! Das verunsichert mich total!

BRAVO: hast du denn das Gefühl das dich keiner mag?

Stephan: Manchmal werde ich schon fies beschimpft und einige sagen mir ins Gesicht das sie mich
scheiße finden! Wenn ich meinen Namen im Internet Google kommen zwar auch viele nette Einträge,
aber auch gemeine, von wegen ich könnt nicht singen und so weiter...

BRAVO: Dabei würde deine stimme doch sehr gut in eine Boygroup passen!!!!

Stephan: das mag sein aber mit 2 oder 3 in einer Boygroup das wäre nichts für mich! Ich bin ein
Einzelgänger! Das macht sich auch schon in der Superstar Villa bemerkbar! Zwischen mir und den
anderen Jungs gibt es ständig Reibereien!

BRAVO: Wieso?

Stephan: es liegt wahrscheinlich am Altersunterschied - ich bin ja das Küken hier! Das ist ein
Problem ich fühle mich nicht akzeptiert!

BRAVO: Wie äußert sich das?

Stephan: Beim Einzug in die Villa haben wir z.B. ausgelost wer mit wem in ein Zimmer soll! Ich
hatte eigentlich Mike gezogen! Aber der hatte keinen Bock auf mich und meinte er wolle lieber mit
Nevio zusammen wohnen! Ich würde deshalb ins Einzelzimmer abgeschoben! Da hab ich mich richtig
beschissen gefühlt...

BRAVO: Wie hat er denn begründet, dass er dich nicht mag?

Stephan: Er meinte, er wolle nicht mit mir im Zimmer sein weil ich immer nur rumzicke und so
anstrengend wäre! Er sagte ich wäre die letzen 2 Wochen nur schlecht drauf gewesen! Aber das
ist eben meine Art, mit dem enormen Druck klarzukommen! Die Anderen dagegen genießen das Rampen-
licht! Aber vor allem Nevio sollte aufpassen das er keinen Höhenflug kriegt!

BRAVO: Bist du auch in der Schule Außenseiter?

Stephan: Ja, in der Klasse hatte ich anfangs extreme Schwierigkeiten!
Das liegt auch an meinen Hobby´s! Wenn ich erzähle, dass ich gerne singe und tanze, werde ich von
den anderen Jungs verarscht und als schwul beschimpft! Viele Menschen sehen einfach nicht wer ich
wirklich bin! Das tut manchmal sehr weh!

BRAVO: Und wie gehst du damit um?

Stephan: Ich bin manchmal schon den Tränen nahe, aber ich versuche einfach drüber zu stehen! Wenn
sich das Klima in der Superstar Villa verschärfen sollte, würde ich aber vielleicht sogar aufgeben!

BRAVO: Hast du auch mit Girls Probleme?

Stephan: Na ja, ich bin sehr schüchtern! Ich traue mich kaum Mädchen anzusprechen! Deshalb bin
ich seit 3 Jahren Single!

BRAVO: Warst du denn schon mal richtig verliebt?

Stephan: Auf jeden Fall! Ich hatte bisher erst 3 Freundinnen aber in die war ich richtig verknallt!
Allerdings dauerten die Beziehungen nie lange weil ich ein bisschen Probleme habe aus mir heraus-
zugehen!

BRAVO: Bist du romantisch?

Stephan: Ja, wenn ich eine Freundin habe dann wird die schon mal mit einem romantischen Abendessen
verwöhnt! Ich koche sehr gerne. Ich dekoriere dann alles fantasievoll mit Kerzen!
Ich koche gern chinesisch und kann auch gut backen!

BRAVO: Und wie kann dich ein Girl erobern?

Stephan: Viele Jungs sabbern schon wenn ein Mädchen einen kurzen Minirock trägt! Aber so etwas
beeindruckt mich eigentlich gar nicht! Von mir aus kann sie im Kartoffelsack aufkreuzen wenn sie
eine gute Ausstrahlung hat!

BRAVO: Auf welchen Typ Girl stehst du??

Stephan: Yvonne Catterfeld ist meine Traumfrau! Aber sie ist mit 26 etwas zu alt für mich! Ich
stehe auf jüngere, obwohl man ja sagt:
Auf einen alten Pferd lernt man reiten…(lacht)

BRAVO: Was hältst du von Sex mit Groupies?

Stephan: Ich würde nie was mit einem Fan anfangen - denn dann fühlen sich andere Fans benach-
teilig! Dass sehen Tokio Hotel vielleicht anders, aber die sind wohl noch nicht reif genug!

BRAVO: Wann hattest du das letzte mal Liebeskummer?

Stephan: Erst vor kurzem! Ich war seit langem in ein Mädchen namens Melanie verknallt! Aber sie
ist mit meinem Nachbarn Mickey zusammen! Trotzdem habe ich ihr einen langen Liebesbrief ge-
schrieben! Leider wurde nix draus, das tat sehr weh! Doch ich bin ein Kämpfer so schnell lasse
ich mich nicht unter kriegen!

Quelle: Bravo Nr.3 vom 11.01.2006



Quelle: RTL Teletext


Jetzt will Stephan kämpfen

Stephan Darnstaedt hat es nach der harten Jury-Kritik in der ersten Motto-Show und den Buh-
rufen der Zuschauer im Moment wirklich nicht leicht. Doch der 18-Jährige will sich nicht unter-
kriegen lassen, sondern jetzt erst recht richtig kämpfen.

Ganz Oberschopfheim steht hinter Stephan

Stephan Darnstaedt hat es nach der harten Jury-Kritik in der ersten Motto-Show und den Buh-
rufen der Zuschauer im Moment wirklich nicht leicht. Doch der sensibelste unter den Superstar-
Kandidaten will sich nicht unterkriegen lassen, sondern jetzt erst recht richtig kämpfen. "Ich
habe mehr Kraft als alle glauben", so der 18-Jährige. "Ich werde so dargestellt, als würde ich
auf dem Boden liegen und müsste mit Medikamenten aufgepäppelt werden. Aber das ist totaler
Schwachsinn", erzählt der DSDS-Kandidat.

Schützenhilfe von allen Seiten

Die Kraft weiterzumachen geben ihm vor allem seine Freunde aus dem baden-württembergischen
Oberschopfheim. Alle in der 2.500 Seelengemeinde stehen hinter ihm. "Ich glaub', es ist nicht
einfach, aber er wird's schaffen", ist sich seine Freundin Melanie sicher und sein Kumpel Tobias
meint, Stephan solle sich nicht unterkriegen lassen. Auch nicht, wenn das Publikum ihn ausbuht.
"Er weiß ganz genau, dass viele Leute hinter ihm stehen", so Tobias. Dessen ist sich Stephan auch
ganz sicher. "Man steht nicht auf der Bühne und denkt: ‚Da ist niemand'. Man weiß genau, hinten
wird man gestärkt und man braucht auch keine Angst zu haben", erzählt der 18-Jährige. Der ehren-
hafte Eintrag ins goldene Buch von Oberschopfheim ist ihm nach seinem kämpferischen Weiterkommen
auf jeden Fall schon mal sicher. "Stephan hat sicherlich eine besonderen Platz darin, weil es
nicht alltäglich ist, dass jemand so überregional in Erscheinung tritt", so Armin Rösner, der
Bürgermeister von Stephans Heimatdorf.

Schützenhilfe von allen Seiten also für den 18-Jährigen, auch von seinen DSDS-Kollegen, denn
die wissen ganz genau, wie hart es am Samstag für Stephan war. "Ich wünsche ihm alle Kraft,
die es nur gibt, damit er es weiterhin durchsteht", so Dascha. Und Mike gibt zu, dass er nicht
in Stephans Haut stecken möchte. Doch Stephan nimmt das Ganze mittlerweile mit Humor. "Klar,
ich werde nächstes Mal auf die Bühne gehen und denken: 'Letztes Mal gab's Buhrufe, was diesmal?
Bananenschalen?'" Aber selbst, wenn das der Fall sein sollte: Stephan ist sich sicher, dass er
auch auf denen nicht ausrutschen wird…

Quelle: www.rtl.de



Quelle: RTL Teletext


10.01.2006, Hätten Sie's gewusst?

Von: Redaktion
Stephan Darnstaedt, Kandidat für die RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar", wurde schon
vom größten deutschen Massenblatt als Heulsuse bezeichnet. Das sind Menschen, die in Tränen
zerfließen oder sich in Tränen auflösen, häufig aus geringem Anlass. Abgeleitet ist diese Redens-
art von den Heulern, das sind Seehundbabys. Weit verbreitet ist dafür auch der Begriff Heulboje.
Hier handelt es sich um den Vergleich mit einem technischen Gerät auf See, deren eingebaute
Sirene durch Wind und Seegang zum Tönen gebracht wird. Weitere Vergleiche sind heulen wie ein
Schlosshund, nah am Wasser gebaut, Rotz und Wasser heulen, auch Jammerlappen und Waschlappen.
Während in Deutschland vergleichsweise wenig geweint wird, wird in südlichen Ländern, in denen
sich die Menschen ungenierter ihren Gefühlen hingeben, schneller und offener geweint.

Quelle: www.baden-online.de

10.01.2006, Stephan Darnstaedt: Hat er das Zeug zum Superstar?
Oberschopfheimer Kandidat bei "Deutschland sucht den Superstar" denkt übers Aufhören nach


Stephan Darnstaedt.

Nach der herben Kritik an Stephan Darnstaedt überlegt der Oberschopfheimer, ob er nicht aus dem
RTL-Zirkus "Deutschland sucht den Superstar" aussteigt. Die nächste Motto-Show will er noch mit-
nehmen, doch dann neu entscheiden.
Von: Thomas Reizel

Köln/Oberschopfheim. Stephan Darnstaedt steht da, wo einstmals 14 000 junge Menschen hin wollten,
in den finalen Mottoshows der RTL-Serie "Deutschland sucht den Superstar". Am Samstag traten die
letzten zehn aus einstmals 14 000 Bewerbern um den begehrten Plattenvertrag an. Der 18-jährige
Oberschopfheimer ist eine Runde weitergekommen, wenn auch nur mit Ach und Krach.
Die Jury hatte ihn gegeißelt, die Zeitung mit den vier großen Buchstaben legt ihm das Aufhören
nahe, doch Teile des Publikums halten ihm die Treue, wollen Stephan als Deutschlands neuen Superstar
sehen. Doch wie sieht es derjenige, über den ständig geschrieben und gesprochen wird? "Über der
Kritik stehe ich, aber so richtig verstehen kann ich sie manchmal nicht", sagte er gestern auf
Anfrage der Mittelbadischen Presse. Schließlich sei ihm in allen Castings und vor allen Sendungen
gesagt worden, dass er singen könne. Selbstbewusst fügt er an: "Wenn ich kein Talent hätte, wäre
ich auch nicht so weit gekommen." Auch über den Buhrufen im Studio vom Samstag stehe er. "Ich
glaube, das Publikum überschätzt uns etwas, es war schließlich unser erster Auftritt vor so vielen
Leuten", erklärt Stephan Darnstaedt.

Noch weniger Stimmen als der Oberschopfheimer hatte am Samstag Carolina Escolano erhalten. "Ich bin
ein bisschen traurig, dass sie ausgeschieden ist. Wir sind sehr gute Freunde geworden, es besteht
so was wie eine Seelenverwandtschaft", blickt der Oberschopfheimer zurück. Sehr gefreut habe er
sich hingegen über die Erfolge der Mitkandidaten Daniel Muñoz und Tobias Regner.

Stephan Darnstaedt will die zweite RTL-Mottoshow am Samstag, 14. Januar, 21.15 Uhr, noch mitnehmen.
Welchen Titel er singen wird, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Sie wird unter dem Motto
"80er Jahre" stehen. Doch er macht sich Gedanken, ob er - falls er wieder gewählt würde - weitermacht
oder aufhören soll. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal auf die Schule freue und sie vermisse",
lässt er in sein Seelenleben blicken. Die würde er gerne abschließen, betont er. Auch vermisse er
seine Freunde und seine Tiere.

"Körper entkräftet"
Im Moment ist Stephan Darnstaedt übermüdet, sein Körper entkräftet. "Aber das geht allen so, auch denen,
die mit uns arbeiten", erklärt der 18-Jährige. Gestern habe er einen ruhigen Tag gehabt, nur Fotoauf-
nahmen, Wochenbesprechung und ab in die Villa. Dort hat er als Einziger ein Einzelzimmer. Zwei Herzen
schlagen also in Darnstaedts Brust. Soll er aufhören oder doch weitermachen, falls er es in die dritte
Mottoshow schafft? Deshalb startet die Mittelbadische Presse eine Blitzumfrage (blauer Kasten).

Heute Telefonaktion
Stephan Darnstaedt aus Oberschopfheim steht im Finale der letzten neun in der RTL-Serie "Deutschland
sucht den Superstar". Der Sieger wird mit einem Plattenvertrag belohnt. Die Jury geißelte am Samstag
die Sangeskünste des 18-Jährigen, das größte deutsche Massenblatt titelte: "Stephan, wann hörst du
endlich auf?" Doch trotz aller Kritik: Teile des Publikums an den Bildschirmen halten zu dem
Oberschopfheimer und haben ihn stets in die nächste Runde gewählt. Deshalb möchte die Mittelbadische
Presse von ihren Lesern wissen: Hat Stephan Darnstaedt das Zeug zum Superstar? Rufen Sie heute,
Dienstag, 14 bis 16 Uhr, an unter ? 0800 / 89 88 87 86 (gebührenfrei). Wir werden versuchen, alle
Meinungen morgen, Mittwoch, auf der Ortenau-Seite zu veröffentlichen.

Quelle: www.baden-online.de

09.01.2006, Wieder Tränen bei DSDS-Stephan: Heult er sich zum Superstar?

DSDS-Stephan heult sich wieder in die Schlagzeilen. Und Fortsetzung folgt wahrscheinlich: Trotz
vernichtender Kritik wählten ihn die TV-Zuschauer weiter.

Heult sich bei DSDS von Runde zu Runde: Stephan.

Deutschland sucht den Superstar und findet möglicherweise die Super-Heulsuse: Kandidat Stephan
wurde vom Studiopublikum und der Jury runtergemacht - und brach schon wieder fast zusammen.

Wie schon mehrmals zuvor liefen erneut kräftig Tränen bei dem 18-Jährigen. Das Skurrile dabei:
Er war gar nicht ausgeschieden, sondern ist weiter im Rennen. Dank der TV-Zuschauer.

"Du bist der Schwächste von allen. Du gehörst nicht hierher, du triffst keinen Ton", meckerte
Dieter Bohlen. Schon vor der Sendung hatte er klar gemacht, dass Stephan aus seiner Sicht im
Finale nichts zu suchen hat.

Spätestens seit dem letzten Auftritt sind auch die anderen Juroren dieser Meinung: "Einfach nur
schlecht!", mokierte sich Heinz Henn.

Doch die Entscheidung liegt beim Publikum - und die wählten Stephan in die nächste Runde. Die
wenigsten Stimmen bekam eine andere: Carolina.

Verkehrte Welt im Studio nach der Entscheidung: Der weitergekommene Stephan heulte - und die
Verliererin tröstete ihn.

Quelle: www.netzzeitung..de 09.01.2006, Stephan Darnstaedt kam mit Hängen und Würgen weiter
Buh-Rufe im Studio / Vernichtende Kritik der Jury bei "Deutschland sucht den Superstar"
Der Oberschopfheimer Stephan Darnstaedt ist in die zweite Mottoshow des RTL-Wettbewerbs
"Deutschland sucht den Superstar" eingezogen. Die Jury hatte ihn als den schlechtesten der zehn
verbliebenen Kandidaten eingestuft, doch Teile des Publikums sahen das anders.
Von: Thomas Reizel

Köln/Oberschopfheim. Samstagabend, 21.15 Uhr auf RTL: Zehn junge Frauen und Männer treten gegen-
einander an. Sie alles wollen nur eines: Deutschlands neuer Superstar werden. Das Studio gleicht
einer Mischung aus glitzernder Weltraumstation und Weltmetropole. "Wir haben Trauer erlebt, wir
haben Tränen erlebt, wir haben Triumphe gesehen, doch jetzt sind hier die besten Zehn aus 14 000",
heizt die blonde Moderatorin Tooske Ragas ein. Stephan Darnstaedt (18) aus Oberschopfheim ist mitten-
drin. Doch er wirkt nervös. Schon zu Beginn der Fernsehsendung hibbelt er rum, schluckt schwer,
hält Händchen mit seinen Konkurrenten. Er wird als achter der zehn Kandidaten ins Rennen gehen.

Endlich ist es so weit, Stephan Darnstaedt wird angesagt. "Unser nächster Kandidat, das weiß ich,
ist ziemlich aufgeregt", konstatiert Moderator Marco Schreyl. Aber Stephan habe ja eine schöne Frau
neben sich auf dem Sofa. Das ist Tooske Ragas. Stephan Darnstaedt hält sie im Arm und sagt zum
Publikum: "Ich liebe euch alle." Dann nimmt er Platz auf einem weißen Hocker, in Jeans, türkis-
farbenem T-Shirt, knallorgangefarbener Jacke und mit Richtung Himmel gegeltem blonden Haar. "You
are not alone", einen Schmusehit von Michael Jackson aus dem Jahr 1995, gibt der Oberschopfheimer
zum Besten. Die Jury überzeugt er nicht. "Es ist mir ein Rätsel, warum du noch hier in bist. Ich
finde, du bist der schlechteste Sänger unter allen zehn", geißelt Musikmanager Heinz Henn (50,
Gründungsmitglied und Senior Vice President des Plattenlabels BMG). Pop-Titan Dieter Bohlen (51)
haut weiter in die Kerbe: "Ich bin fassungslos, du hast keinen Ton getroffen." Selbst die sonst
eher moderat auftretende Musikexpertin Sylvia Kollek (35), seit 1993 beim Plattenproduzenten EMI
tätig, findet vernichtende Worte. Sie fände es besser, wenn Stephan Darnstaedt nicht noch weiter
in den Mottoshows gequält würde. Doch der Oberschopfheimer nimmt die harte Kritik zumindest äußer-
lich gefasst auf: "Letztlich entscheidet das Publikum, dem sehe ich gelassen entgegen."

Stephan Darnstaedt sollte Recht behalten. Weit nach Mitternacht steht fest, dass nur Carolina Escolano
noch weniger Stimmen in der Telefonabstimmung (49 Cent pro Anruf) erhalten hat. Bis dahin hat er um
Fassung gerungen, schwer geschluckt und manche Träne aus dem Augenwinkel gedrückt. Jetzt wirkt er
erleichtert. Das Publikum im Studio quittiert das Voting, wie es auf Englisch heißt, mit Pfiffen,
Buh- und Pfui-Rufen. Moderator Marco Schreyl nimmt den Oberschopfheimer in Schutz. "Da könnt ihr
buhen, wie ihr wollt", verweist er auf den Publikumsentscheid. Doch das ist Schnee vom Samstag. Stephan
Darnstaedt ist am kommenden Samstagabend um 21.15 Uhr auf RTL in der zweiten Mottoshow wieder dabei.
Stand die erste noch unter dem Motto "Greatest Hits", werden es dann die "80er Jahre" sein. Nach Angaben
von RTL sahen bis zu 7,2 Millionen Zuschauer die erste Mottoshow am Samstagabend. In der Zielgruppe der
14- bis 49-Jährigen habe man einen Marktanteil von 30,4 Prozent (3,95 Millionen) erzielt.

Quelle: www.baden-online.de


Quelle: RTL Teletext





Quelle: RTL Teletext


09.01.2006; Achterbahn der Gefühle

Für Carolina Escolano ist der Traum vom Superstar ausgeträumt: Sonntagnachmittag packte die 22-Jährige
ihre Koffer im DSDS-Haus. Ihr erster Auftritt in den Motto-Shows war auch gleich ihr letzter. Doch
Carolina nahm es mit Fassung und verkniff sich jegliche Tränen auf der Bühne, die kullerten bei ihr
erst später. "Ich war nach der Show noch im Haus und habe zusammen mit Anna-Maria geweint. Es fällt
uns sehr schwer, uns zu trennen", erzählt Carolina.

Das wahre Drama in der ersten Motto-Show spielte sich mit und um Stephan Darnstaedt ab, dessen Auftritt
die Jury am schlechtesten bewertete. "Mir fehlen langsam echt die Worte. Ich finde, dass du von allen
zehn der Schlechteste warst", kommentierte Henn Stephans Auftritt. Zusätzlich hallten Buhrufe von den
Zuschauerrängen. Während der 18-Jährige die noch mit dem Satz "Ich sehe dem Ganzen gelassen entgegen"
konterte, flossen bei der Entscheidung mal wieder die Tränen. Der 18-Jährige war sichtlich überfordert:
Obwohl er weiterkam, fühlte er sich als Verlierer. "Das ist ein Scheiß-Gefühl, wenn man jede Woche nach
vorne muss", so Stephan während er sich verzweifelt schüttelte: "Ich weiß nicht wie es weitergeht!"

Auch DSDS-Jury Mitglied Sylvia Kollek macht sich Sorgen um den 18-Jährigen. "Das ist für ihn ein wahn-
sinniges Wechselbad der Gefühle. Er weiß gar nicht, was richtig und was falsch ist - die Jury sagt
'Das wird nix' und das Publikum wählt ihn weiter. Ich glaube, dass es für ihn unglaublich schwer ist,
damit klarzukommen", so Sylvia. Das wissen auch Stephans DSDS-Genossen. Sie machen ihm Mut und wollen
ihn weiterhin voll und ganz unterstützen. "Stephan hat heute 'ne super Leistung gebracht", sagte Mike
nach der Show und Dascha hofft, dass er das Ganze durchhält. "Es wird nicht leichter, aber er hat eine
realistische Chance", fügt sie hinzu.

Doch es gab in der ersten Motto-Show auch Kandidaten, die sowohl die Jury als auch das Publikum über-
zeugt haben: Z.B. Nevio, Mike und Vanessa. Die 18-Jährige bekam nach ihrem Auftritt tosenden Applaus.
Wahre Superstar-Stimmung, von der sich auch Stephan inspirieren lassen möchte. Er wolle sich nicht
unterkriegen lassen, sagt er, und bei der zweiten Motto-Show kommenden Samstag wieder alles geben.

Quelle: www.rtl.de



Quelle: RTL Teletext


08.01.2006; Stephan, wann hörst du endlich auf?

Köln - Ausgebuht vom Publikum, abgestraft von der Jury. Kandidat Stephan Darnstaedt (18) erlebt
bei "Deutschland sucht den Superstar" die TV-Hölle.

Die erste DSDS-Motto-Show am Samstag, ein Horror-Trip für den blonden Schüler.
Wieder mal traf Stephan keinen Ton, versemmelte "You are not alone" von Michael Jackson. "Mensch,
du triffst keinen Ton!" urteilte Pop-Titan Dieter Bohlen (51), Juror Heinz Henn brummte: "Einfach
nur schlecht!" Buh-Rufe und Pfiffe aus dem Publikum.

Trotzdem schaffte Stephan knapp den Sprung in die nächste Runde. Die Zuschauer schickten Carolina
Escolano (22) nach Hause.

Nervenkrieg! Nach der Sendung taumelte Stephan über die Bühne, zitterte, schnappte nach Luft, weinte.
Zu BILD sagte er fassungslos: "Ich kann viel ertragen, aber meine Grenze ist erreicht. Ich steh'
total unter Schock."

Zerbricht der 18jährige an diesem Druck? Stephan zu BILD: "Wenn mir das Ganze weiter so auf die
Gesundheit schlägt, dann höre ich auf."

Diplompsychologin Constanze Fahki zu BILD: "Stephan ist zu labil, um diesem Druck standzuhalten.
Die Folge können schwere Depressionen sein, die man nur noch medikamentös in den Griff bekommen kann."

RTL will Stephan die Entscheidung über seinen Ausstieg überlassen. Sprecher Christian Körner: "Er
muß sagen, wann es nicht mehr geht." Unterstützung durch die RTL-Psychologin lehnte Stephan ab:
"Die kann mir jetzt auch nicht mehr helfen."

Quelle: www.bild.de

08.01.2006 - " Harte Kritik von der Jury, aber weiter dabei "
Stephan aus Oberschopfheim entwickelt sich bei DSDS offenbar immer mehr zum Publikumsliebling
Stephan Darnstaedt aus Oberschopfheim hat es bei "Deutschland sucht den Superstar" in die
nächste Mottoshow geschafft - und das erneut trotz härtester Kritik von Seiten der Jury. Stephan
sei "der schlechteste aller Teilnehmer", und es sei ein Rätsel, wie er es überhaupt ins Finale
schaffen konnte, so die Statements.

Die Zuschauer aber sahen es wieder einmal anders:
Sie wählten Carolina raus, die mit ihrer Performance bei der Jury ebenfalls durchgefallen war.
Stephan Darnstaedt dagegen wird am kommenden Samstag gegen acht verbliebene Konkurrenten zur
Mottoshow "Hits der 80er" antreten.

Quelle: www.baden-online.de

04.01.2006; DSDS-WG
Heulsuse in die Dachkammer verbannt

Von CHRISTIAN WIERMER

Seit diesem Auftritt wird Stephan Darnstaedt von vielen "Heulsuse" genannt.
Nun muss das DSDS-Küken in einem kargen Dachgeschosszimmer der Kölner Luxus-Villa schlafen.
Die Superstars und der Einzug in ihre Luxus-WG im Kölner Stadtteil Hahnwald (EXPRESS berichtete
exklusiv). Erst Mittwoch befürchteten die Kandidaten den ersten Zoff. Bis es dazu kam, sollte es
nur wenige Minuten dauern...

Anlass: Die Zimmerbelegung bei den Jungs. Die fünf männlichen Kandidaten sollten auf zwei Doppel-
zimmer und ein Einzelzimmer verteilt werden.

Das Los entschied: Dieter Bohlens Favorit Mike Leon Grosch (29) teilt mit DSDS-Küken Stephan
Darnstaedt (18) die vier Wände. "Mach ich nicht", konterte Mike: "Nicht mit Stephan!"

Er weigerte sich und bestand darauf, zu tauschen. Nach langem Hickhack wurde entschieden: Nevio
Passaro (25) schläft neben Mike - und Stephan wird in das karge Einzelzimmer unterm Dach verbannt.

Was hat Mike gegen den elf Jahre jüngeren, extrem nah am Wasser gebauten Stephan (von vielen nur
"Heulsuse" genannt)? "Er hat sich innerhalb der Gruppe in den letzten Woche nicht immer fair ver-
halten, wollte oft Sonderrechte", so der Kölner am Mittwoch zum EXPRESS.
"Außerdem kann ich ihm nicht voll vertrauen. Ich habe ihm persönliche Dinge erzählt, die er dann
sofort an andere weitergetragen hat."

Überhaupt ist Stephan ein Außenseiter unter den letzten zehn Kandidaten. "Er ist bockig", sagt
eine Kandidatin. "Ein echt seltsamer Vogel", so ein männlicher Bewerber.

Quelle: www.express.de

Jetzt beginnt das Abenteuer Kandidaten-WG
Sie steht in Köln, ist 400 Quadtradmeter groß, Sauna und Whirlpool inklusive - die DSDS-Villa.
Hier werden die Kandidaten von "Deutschland sucht den Superstar" in Zukunft unter einem Dach
wohnen, um sich auf die großen Motto-Shows vorzubereiten. Nun sind die zehn DSDS-Finalisten
nicht nur Konkurrenten sondern bilden gleichzeitig auch eine Hausgemeinschaft: WG-Treiben auf
dem Weg zum Superstar. Und alle sind unglaublich heiß drauf. "Geil, das wird eine Riesen-Party.
Meine letzte Klassenfahrt ist ja schon etwas her, das wird sein, als würden wir wieder zur Schule
gehen", freut sich Kandidat Mike Leon.

DSDS-Küken Lena hingegen rechnet damit, dass der Haussegen ganz schnell schief hängen wird.
"Ich denke, dass es als erstes bei den Mädels knallt und dann bei den Jungs - vielleicht wegen
Stephan", so die 16-Jährige. Doch Stephan, der ja schon heftig in der Kritik stand, gelobt
Besserung in der WG. "Ich versuche, nicht mehr so nervig zu sein, weil ich doch ein Mensch bin,
der sehr schnell schlechte Laune kriegt", erzählt der 18-Jährige.
/ato -->Liebesbekundungen bei den Kandidaten?
Zusätzlich zur schlechten Laune - wegen Konkurrenzkampf und Konflikten - wird es wohl auch
Liebesbekundungen geben, das glauben zumindest die Mädels. "Es werden sich bestimmt ein paar
Pärchen finden, wenn man 24 Stunden aufeinander sitzt", vermutet Carolina und die 16-jährige
Lena hat jetzt schon zwei ganz klare Liebespaar-Favoriten: "Bei Mike und Vanessa, da weiß man
ja nicht so, was da ist. Und Dascha und Daniel vielleicht?" Letzterer macht sich währenddessen
weniger Sorgen um Dascha, aber umso mehr Gedanken darüber, ob sein zukünftiger Zimmergenosse
eventuell ein Schnarcher sein könne.
Doch lange schlafen wird hier sowieso keiner, denn Frühstück gibt's nur von acht bis zehn und
das Rauchen ist strikt verboten. Viel Neues kommt also auf die zehn Kandidanten auf dem Weg in
die Motto-Show zu.

Quelle: www.rtl.de

31.12.2005 Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
Stephan Darnstaedt bekam zu Weihnachten Straußenfilets

Wird Oberschopfheimer Deutschlands neuer Superstar? / Neujahr verbringt er wieder zu Hause
Von: Thomas Reizel

Stephan Darnstaedt pendelt zur Zeit zwischen Köln und Oberschopfheim. Er steht kurz vor dem
Sprung an die Spitze. Wird er im März Deutschlands neuer Superstar? Am Samstag, 7. Januar,
geht's für Stephan in der ersten Mottoshow auf RTL weiter. Doch zuerst verbringt er den Jahres-
wechsel zu Hause. "Ich freue mich auf die Family, die Freunde und den Jugendcontainer", verriet
er der Mittelbadischen Presse. Seit der 18-Jährige im Fernsehen darum kämpft, Deutschlands neuer
Superstar zu werden, scheint er die Pausen in der Heimat noch intensiver zu genießen. Das tat
er auch schon am Heiligen Abend. "Aber am Freitag davor bin ich mit meinen Freunden erstmal einen
trinken gegangen", erzählt er. Da war richtig was geboten. Denn die Clique um Stephan Darnstaedt
begegnete im DJK-Heim einer weiteren Clique, die gerade drei Jahre Abi feierte. Den Samstag, also
den Heiligen Abend, ging er hingegen ruhig an. Im Kreise seiner Eltern und Schwester Jana ließ
sich der angehende Pop-Star so richtig verwöhnen: "Wir hatten Nudelsalat und Straußenfilets, am
Montag gab's Mutters berühmte Gans." Der Dienstag gehörte dann noch kurz seinen Freunden und
seiner Schwester, und dann hieß es auch schon wieder Abmarsch nach Köln. Mittwochs hatte er schon
wieder jede Menge zu tun. In Vorbereitung der Motto-Show am 7. Januar gab's in Köln ein Foto-
Shooting und für die zweite Motto-Show schon das so genannte Songfinding, Arbeit mit dem Vocal-
Coach und das Staging.

Für alle, die mit Englisch nichts anfangen können: Unter 30 Liedern können die Kandidaten eines
auswählen. "Was ich singe, weiß ich aber noch nicht", betont Stephan Darnstaedt. Gearbeitet wurde
auch an der Gesangstechnik und dem Auftritt auf der Bühne. Außerdem hieß es Jubeln für die sieben
Mädchen, die am Mittwoch um den Einzug in die erste Motto-Show sangen.

Das neue Jahr beginnt für Stephan Darnstaedt auch gleich mit einer Veränderung. "Bisher haben
wir im Hotel gewohnt, jetzt ziehen wir in eine Villa in Köln", sagte er. Wie die aussieht und
was die Kandidaten darin erwartet, das vermochte selbst eine RTL-Redakteurin am Donnerstag noch
nicht zu sagen. Offenbar ist alles ein sehr gut gehütetes Geheimnis. Fest steht, dass alle, die
an den Mottoshows teilnehmen, unter einem Dach wohnen werden.
Von gut 14 000 Bewerbern für die Sendung "Deutschland sucht den Superstar (DSDS) haben nur die
fünf Jungs Stephan Darnstaedt, Mike Leon Grosch, Nevio Passaro, Tobias Regner und Daniel Muñoz
den Sprung geschafft sowie die Mädchen Lena Hanenberg, Dascha Semcov, Carolina Escolano, Vanessa
Jean Dedmon und Anna-Maria Zimmermann.

Für sie geht es jetzt um alles oder nichts. Die Motto-Shows werden ab 7. Januar jeweils einmal
wöchentlich samstags um 21.15 Uhr live ausgestrahlt. Jede steht unter einem anderen musikalischen
Motto, und nach jeder Show wählen allein die Zuschauer ihre Favoriten. Derjenige, der die wenigsten
Zuschauerstimmen bekommt, muss gehen. Am Ende bleibt nach dem großen Finale nur noch einer übrig:
der Superstar 2006. Der Sieger erhält einen Plattenvertrag.

Quelle: www.baden-online.de

23.12.2005, Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
Melanie: "Es ist unglaublich"
Freude in Oberschopfheim über Erfolg von Stephan Darnstaedt bei "Deutschland sucht den Superstar"
Großer Jubel bei Stephan Darnstaedt in Köln. Freude auch in Oberschopfheim bei seinen Freunden.
Der 18-jährige Kandidat schaffte es in die nächste Runde des RTL-Castingwettbewerbs "Deutschland
sucht den Superstar".
Von: Alexander Bühler

Friesenheim-Oberschopfheim. "Es ist unglaublich, er hat es geschafft!", jubelte Stephan Darnstaedts
beste Freundin Melanie Singer (16), nachdem es der Oberschopfheimer knapp geschafft hatte, bei
"Deutschland sucht den Superstar" unter die letzten fünf männlichen Kandidaten zu kommen.
Dabei war der 18-Jährige von der Expertenjury eigentlich schon abgeschrieben worden. Als letzter
der sieben Sänger trat der Schüler mit "Hello" von Lionel Richie an. Nicht nervöser als seine
Mitstreiter sang er die Ballade des amerikanischen Soulsängers. Während des Auftritts merkte man
dem Oberschopfheimer an, dass er äußerst konzentriert war und sich bemühte, seine Emotionen im
Griff zu behalten. Da in der Show alle Mütter der sieben Kandidaten live mitfieberten, erkannten
die Moderatoren, dass Mutter Ines Darnstaedt wohl nervöser als ihr Sohn sei. Auf die Frage von
Moderator Marco Schreyl, ob er das Zeug zum Superstar habe, antwortete Stephan mit einem Grinsen:
"Ja". Beim Auftritt hielt seine Stimme weitgehend.

Bei der Familie Hättig in Allmannsweier, die Stephan Darnstaedt schon aus Lokalpatriotismus die
Daumen drückte, kam Unruhe auf, als dieser beim Refrain "Hello" diesen eher etwas badisch klingen
ließ als betont englisch. Bevor es zur Bewertung der Jury kam, wurde von RTL Werbung gesendet.
Das Zittern begann. Jurymitglied Dieter Bohlen äußerte sich wenig zum Vortrag. Er meinte zu Stephan
allerdings: "Es ist für dich als junger Mensch wichtig, dass du das Lachen nicht verlierst und dass
aus dir ein glücklicher Mensch wird." Bohlen fügte hinzu, dass Stephan aufgrund seiner Nervosität
etwas das Gefühl bei seinen zwei letzten Auftritten verloren habe. Doch sprach er dem Kandidaten
Mut zu. Schließlich sei er zwölf Jahre jünger als sein Mitbewerber Mike Leon und habe noch Zeit,
sein Talent unter Beweis zu stellen. Ähnlich äußerte sich Sylvia Kollek. Sie ergänzte, dass für
Stephan die Belastung möglicherweise zu groß sei. Heinz Henn als drittes Mitglied der Jury meinte
kurz und bündig: "Sorry, Mist hoch drei."
Bei den Hättigs hatte man den Ortenauer nicht ganz abgeschrieben. Als sicher durchgekommen galten
Fabian Behnisch und Nevio Passaro. Behnisch musste aber schließlich mit Didi Knoblauch den Casting-
wettbewerb verlassen. Gegen den Rest der Kandidaten, glaubte die Familie, habe Stefan durchaus
eine Chance.

Nervosität auch in Oberschopfheim. Melanie Singer meinte zwar: "Stephan hat sich um hundert Prozent
gesteigert." Doch als ihr Freund tatsächlich kurz vor 23 Uhr in die nächste Runde gewählt wurde,
gab die 16-Jährige zu: "Ich habe nicht gedacht, dass Stephan weiterkommt." Waren es letztlich die
25 Anrufe von Melanie oder die 20 SMS aus Allmannsweier, welche für Stephan gesendet wurden, die
dem "Jungstar" zum Weiterkommen halfen? In Oberschopfheim feierten anschließend die Jugendlichen
Kevin Ritter, Jessica Braun, Nikolas Geiger und Melanie Singer den Erfolg.

Quelle: www.baden-online.de

23.12.2005, Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
Ortenauer Kandidat hat kaum Ferien

Am 27. Dezember geht's für Stephan wieder los
Von: Reinhard Reck

Friesenheim-Oberschopfheim (rr). Ja, er hat es geschafft! Obwohl manche ihn auf der Verliererliste
hatten, gelang Stephan Darnstaedt bei "Deutschland sucht den Superstar" der Sprung unter die letzten
fünf männlichen Bewerber.

Am gestrigen Morgen nach seinem Triumph reagierte der Oberschopfheimer Schüler aber im Gespräch mit
der Mittelbadischen Presse erstaunlich ruhig. "Es ist natürlich toll, dass ich jetzt weitermachen
kann", so der 18-Jährige, der die Kaufmännischen Schulen in Offenburg besucht. Aber er war keines-
falls von seinem Erfolg berauscht.

Gleichwohl freut es ihn, dass er nach harten Proben jetzt in die Spitzengruppe aufgerückt ist, obwohl
sein Auftritt mit "Hello" von Lionel Richie von der Jury teils extrem schlecht bewertet worden ist
("Mist hoch drei", s. Artikel rechts). "Ich war halt wirklich gut drauf", so Stephans Bilanz.
Die zunehmende Bekanntheit des "DSDS-Kükens" hat Folgen. "In meinem Kölner Hotel merke ich das zwar
nicht so, aber bei meiner Familie laufen manchmal die Telefondrähte heiß", erläuterte Darnstaedt.
Jetzt wartet auf ihn viel Arbeit. Über Weihnachten kann er zurück in die Ortenau. "Aber am 27.
Dezember muss ich schon wieder nach Köln zurück", so der Kandidat: "Schließlich müssen wir die
Mädchen bei ihrer Ausscheidungsrunde am 28. Dezember (20.15 Uhr) anfeuern". Und nach einer kurzen
Pause über Neujahr geht die Arbeit am 2. Januar schon wieder weiter. Denn die erste Mottoshow findet
am Samstag, 7. Januar, statt (Beginn: 21.15 Uhr). Stephan Darnstaedts männliche Gegenkandidaten
werden dann Mike Leon Grosch, Nevio Passaro, Tobias Regner und Daniel Muñoz sein.

Bei den Mottoshows wählen die Zuschauer per Televoting wieder ihre Kandidaten aus, wobei der
Bewerber mit der niedrigsten Zustimmungsrate gehen muss, bis nur noch einer übrigbleibt: der
RTL-Superstar.

Nach Angaben von RTL sahen die "DSDS"-Sendung am Mittwochabend rund 4,8 Millionen Zuschauer. In
der Zielgruppe von Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren habe man mit 3,35 Millionen einen
Marktanteil von 24,5 Prozent gehabt.

Quelle: www.baden-online.de

20.12.2005, Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
"Ich werde alles geben"

Der Ortenauer Stephan Darnstaedt über seinen Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar"
Von: Reinhard Reck

Morgen, ab 20.15 Uhr, muss der Oberschopfheimer Stephan Darnstaedt wieder zittern. Dann werden
die Zuschauer beim RTL-Castingwettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" per Televoting festlegen,
ob der 18-jährige Schüler, der jetzt schon sehr weit gekommen ist, auch den Sprung unter die letzten
fünf schafft. Eins ist sicher: Nach dem Versprecher von Moderator Marco Schreyl, der bei der Sendung
am vergangenen Mittwochabend fälschlicherweise zunächst Markus Dewall anstatt Stephan Darnstaedt zu
den übrig gebliebenen sieben Jungen zählte, ist der Ortenauer derzeit der prominenteste Kandidat.
Stephan, Sie sind nach den dramatischen Vorfällen am vergangenen Mittwoch der bekannteste Bewerber
bei ›Deutschland sucht den Superstar‹. Schweben Sie jetzt innerlich über den Wolken?
Darnstaedt: Nein, auf keinen Fall. Ich fühle mich ganz normal. Was etwas unangegenehm ist: Ich habe
mich ein bisschen erkältet und hoffe, dass ich für die nächste Ausscheidungsrunde morgen Abend
wieder fit bin.

- Die ›Bild‹-Zeitung stellte nach dem fatalen Versprecher von Moderator Marco Schreyl die Frage,
ob das vielleicht kein Blackout, sondern kalkulierte Stimmungsmache von RTL gewesen sei. Stimmt das?
Darnstaedt: Das ist völliger Quatsch. Jeder, auch ein TV-Moderator, kann sich einmal versprechen,
und das ist nun einmal passiert. Marco Schreyl hat sich danach bei mir auch entschuldigt. Ich fühlte
micht im ersten Moment völlig leer und dachte nur: Schade, jetzt bis du doch knapp rausgeflogen.
Hinterher war ich glücklich, dass es trotzdem noch geklappt hat.

Jetzt können Sie doch noch weitermachen und statt dessen ist Markus Derwall, der Neffe des früheren
Fußball-Nationaltrainers Jupp Derwall, von den weiteren Sendungen ausgeschlossen worden. Haben Sie
mit Ihrem Konkurrenten nach der letzten Sendung noch einmal gesprochen?
Darnstaedt: Ja. Wir haben uns noch einmal kurz freundschaftlich unterhalten. Aber jetzt habe ich
den Kontakt verloren. Markus war natürlich sehr enttäuscht, und mir tut es auch Leid, dass das so
blöd gelaufen ist.

Morgen Abend werden von den jetzigen sieben Männern weitere zwei durch Televoting der Zuschauer
aussortiert. Haben Sie noch Chancen, weitermachen zu können - obwohl es in der vergangenen Woche
schon sehr knapp war?
Darnstaedt: Ich werde auf jeden Fall alles geben, was ich habe, und übe jeden Tag im Studio. Ich
nehme mir auch fest vor, heute Abend in meinem Kölner Hotel spätestens um 22 Uhr schlafen zu gehen,
um am Tag danach bei Kräften zu sein. Und dann kann man nur hoffen, dass man Glück hat und durch-
kommt.

Mit welchem Song werden Sie in der Sendung am Mittwoch auftreten?
Darnstaedt: Mit ›Hello‹ von Lionel Richie. Das ist schon ein älteres Stück aus den 80er-Jahren,
das mir aber sehr gut gefällt.
Und wenn es morgen Abend doch nicht klappt . . . ?
Darnstaedt: Dann werde ich - wie vorher - in den Kaufmännischen Schulen in Offenburg am Unterricht
teilnehmen und meinen Realschulabschluss machen. Ich wäre zwar schon traurig, wenn ich nicht weiter
bei ›Deutschland sucht den Superstar‹ teilnehmen könnte. Auf der anderen Seite: Es gibt Schlimmeres.
Schon jetzt kann ich sagen, dass ich beim Castingwettbewerb viele Erfahrungen gesammelt habe, die
ich unmöglich woanders hätte machen können.

Quelle: www.baden-online.de

19.12.2005, Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
Sorge um Stephan: Gerät er jetzt an falsche Freunde?

RTL-Dreharbeiten in Oberschopfheim mit dem Kandidaten bei "Deutschland sucht den Superstar"
Nach dem TV-Skandal in der RTL-Serie "Deutschland sucht den Superstar" um Stephan Darnstaedt
besuchte der 18-Jährige in Begleitung der Grundy Light Entertainment TV Produktionsfirma seine
treuesten Freunde und Eltern im Zuge einer Homestory Und er ärgerte sich über sein "Heulsusen-Image".
Von: Alexander Bühler

Friesenheim-Oberschopfheim. Stephan Darnstaedt (18) hat nur wenige Freunde in Oberschopfheim. Dafür
umso bessere, die er aber jetzt besonders zu brauchen scheint. Dies sind vor allem Melanie Singer(16)
mit ihrem Freund Steffen Karrenbauer(17) und auch Jessica Braun(14) und Tamara Lögler(14).
Noch vor einigen Wochen die Schulbank an der Kaufmännischen Schule in Offenburg drückend, wurde aus
dem jungen Oberschopfheimer ein Kandidat für "Deutschland sucht den Superstar" (RTL). Neben dem
lokalen Interesse sorgte der Tränenkollaps in der Sendung am Mittwoch für Schlagzeilen in einer
großen deutschen Boulevardzeitung.

Ursache für das vermeintliche Ausscheiden und die anschließende Qualifikation fürs Halbfinale war
ein Moderatorenfehler. "Ich war unwahrscheinlich traurig, als es zunächst hieß, ich bin raus. Als
es einige Augenblicke später hieß, ich bin doch weiter, wusste ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht",
erzählt der 18-Jährige am Freitagnachmittag in Oberschopfheim.

Zu Hause hatten Mutter Ines die Tränen "ihres Goldschatzes" ziemlich mitgenommen. An Schlafen war
für sie in dieser Nacht nicht zu denken. Als Stephan am Jugendcontainer nach den Stationen Eltern
und Eislaufhalle Offenburg eintraf, hatte er die Titelseiten seines Artikels aus der Boulevardzeitung
auf dem Schoß. "Bist du noch Jungfrau?" Mit der Boulevard-Blatt-Redaktion telefonierend, äußert er
sich erbost über einige Stichwörter wie "Heulsuse" und "er habe sich fast erbrochen". Gleichermaßen
ungehalten gibt er sich über obszöne Fragen der Tageszeitung, ob er denn noch "Jungfrau" sei. Der
Schüler erklärt: "Ich bin kein großer Prominenter, ich bin ein normaler Mensch, solche intimen Sachen
gehen niemanden etwas an." Spätestens jetzt scheint der junge Superstarkandidat zu erkennen, dass die
Berühmtheit auch ihre Kehrseiten hat. In solchen Zeiten sei es dann gut, wenn man Freunde hat.

In seiner Freizeit ist er oft im Jugendcontainer beim Sportplatz in seinem Heimatort Oberschopfheim.
Im Vorfeld zu den Dreharbeiten hatte Jugendclub-Praktikant Jan Gines einiges an Überredungskunst
gebraucht, um einige Bekannte und "Freunde" zum Drehort zu bewegen. Denn offensichtlich ist Stephan
Darnstaedt trotz seines Starkultes nicht sonderlich beliebt.

Es gibt - wie gesagt - nur wenige, dafür allerdings beste Freunde, wie zum Beispiel Melanie Singer.
Sie hatte Stephan morgens bereits in die Eislaufhalle zum Schlittschuhlaufdreh begleitet. Melanie
berichtet: "Ich habe unseren Freund beim Vorbeilaufen vor sechs Jahren mit einem Hasen im Arm
gesehen und ihn gefragt ob ich das Tier streicheln darf."

Stephan ist ein absoluter Tierliebhaber, wie auch das TV-Team erkennt. Den drei Männern hoppeln
beim Dreh Meerschweinchen entgegen, es gibt Hamster und Schildkröten im Garten der Darnstaedts.
Melanie charakterisiert ihren platonischen Freund als "Chaoten", der auch schon mal gerne auf das
Dach des Jugendcontainers steigt, verrückt tanzt und singt, aber gleichzeitig ein Mensch sei, dem
man alle Sorgen anvertrauen könne.

Melanie hat mit Steffen Karrenbauer (17) einen festen Freund. Durch sie ist auch er einer der
engsten Vertrauten von Stephan geworden. "Die meisten vom Jugendcontainer mögen Stephan nicht.
Sie sehen nur das Äußere und seine Ausgeflipptheit. Wer er wirklich ist, weiß aber niemand", fügt
sie an. Stephan werde oft blöd angemacht, es werde schlecht über ihn geredet: "Doch wir stehen
immer hinter ihm."

Damit meint Melanie neben ihrem Freund auch Jessica Braun. Auch sie kennt den "Superstar" von einer
ganz anderen Seite: "Stephan ist nicht nur ein Tierliebhaber, man kann mit ihm auch sprichwörtlich
Pferde stehlen gehen", erklärt Jessica.

Zu seinen wenigen echten Freunden zählt auch Tamara Lögler (14). Sie sei stolz auf Stephan, dass
er sich in die Gesangsgeschichte voll reinhänge: "Er ist ein Sturkopf, und wenn ihm etwas nicht
passt, dann sagt er es direkt." Ihr gefiel besonders, als Stephan auf die Anweisung des TV-
Produzenten meinte, er äußere sich so, wie er es wolle.

Diese Haltung hatte dem Trio Marcus Kablitz (Realisator) und Jonas Dickmies und Andreas Sigg
(Ton und Kamera) gut gepasst. Sie nahmen die se Natürlichkeit von Stephan Darnstaedt und seinen
vier Freunden gerne auf. Was bei der Homestory wirklich herauskam, wird am Mittwoch um 20.15 Uhr
in der nächsten Ausgabe von "Deutschland sucht den Superstar" gesendet (oder am 7. Januar).
Abschließend meldete sich noch einmal Stephan Darnstaedts beste Freundin Melanie zu Wort: "Ich
habe Angst, dass sich bei Stephan nach den TV- Auftritten viele falsche Freunde melden werden.
Stephan soll auf die Leute bauen, die auch vor dem Casting zu ihm gehalten haben."

Die Mittelbadische Presse wird morgen, Dienstag, ein Exklusiv-Interview mit dem Oberschopfheimer
Kandidaten bei "Deutschland sucht den Superstar", Stephan Darnstaedt, veröffentlichen.

Quelle: www.baden-online.de

Nervenkrieg bei den Superstars
Marco Schreyl verkündet falsches Ergebnis


War es wirklich eine unabsichtliche Panne oder doch eine Inszenierung von RTL? Vielleicht um die
Dramatik bei Deutschland sucht den Superstar zu steigern und um noch mehr Tränen aus den gestressten
Kandidaten herauszupressen? Für den 18-jährigen Stephan Darnstaedt aus Oberschopfheim (Baden-
Württemberg) wurde das Wettsingen am Mittwochabend jedenfalls zum reinsten Nervenkrieg. Das war
passiert: Ab 22.45 Uhr verkündete RTL bei Stern tv live die Ergebnisse - welche drei der letzten
zehn Kandidaten vom Publikum rausgewählt wurden. Dabei erklärte der Moderator Marco Schreyl, dass
der 24-jährige Markus Derwall als letzter der vier Wackelkandidaten die nächste Runde geschafft habe.
Tränenüberströmt stand der zarte Stephan Darnstaedt, dem die Jury um Dieter Bohlen wegen seiner
Nervosität schon das Aus vorhergesagt hatte, auf der Bühne. Doch da eilte der RTL-Notar Jens
Fleischhauer auf die Bühne und verkündete, dass ein falsches Ergebnis vorgetragen worden sei: Nicht
Derwall, der Neffe von Ex- Bundestrainer Jupp Derwall, sondern Darnstaedt komme weiter.
Eine Erklärung für diese Panne lieferte in der Sendung noch niemand. Es hieß lediglich, dass Ab-
stimmungsergebnis sei sehr knapp gewesen.

Am nächsten Tag erklärte RTL dann, Marco Schreyl habe sich versprochen. Der Moderator hätte in
Bezug auf Markus Derwall "ausgeschieden ist…" statt "und noch weiter ist…" sagen müssen. Schreyl:
"Ein Fehler, der nicht passieren darf. Mir tut dies unendlich leid. Ich habe mich natürlich sofort
bei Markus Derwall entschuldigt. Er war ein toller Kandidat mit viel Esprit."
Toll ist auch, dass die bayerischen Kandidaten Tobias Regner (23) aus Teisendorf und Nevio Passaro(25)
aus Neustadt an der Aisch noch in der nächsten Runde dabei sind. Morgen (21.15 Uhr) gibt es dann bei
den Kandidatinnen die erste K.o.-Runde der Castingshow.

TIL/16.12.2005
Quelle: www.tz-online.de

Der Tränen-Kollaps von Superstar-Kandidat Stephan
Darf man einen Menschen im TV so quälen?

von Daniel Cremer

Kollaps! Tränen! Verzweiflung! TV-Sender RTL und das grausame Spiel mit den "Superstar"-Kandidaten:
Im Halbfinale wurde zunächste ein falsches Abstimmungsergebnis verkündet - Schüler Stephan (18)
erlitt einen Heulkrampf. Ging in der Show alles mit rechten Dingen zu - oder was das alles Schiebung?
"Ein abgekartetes Spiel, ganz klar." "Natürlich was das geplant, um das Zuschauerinteresse anzuheizen."

Riesen-Aufregung bei den Fans von "Deutschland sucht den Superstar". In Briefen im Internet machten
sie ihrer Empörung Luft. Ein zunächst falsches Abstimmungsergebnis, der Nervenzusammenbruch von
Kandidat Stephan Darnstaedt (18), war das alles bloß inszeniert?
Halbfinale. Drei Sänder scheiden aus, sieben kommen weiter. Am Ende steht nur noch eine Entscheidung
an: Fliegt Markus Derwall (25), der schöne Neffe von Ex-Bundestrainer Jupp Derwall (78), raus? Oder
Stephan Darnstaedt, ein sensibler 18jähriger? Der spannende Moment.
Moderator Marco Schreyl (31) verkündet: Markus ist weiter, Stephan ist raus!
Stephan erleidet einen Weinkrampf. Doch plötzlich erscheint der Notar der Sendung, verkündet: Alles
falsch, das Ergebnis ist genau andersherum.
Die TV-Zuschauer rätseln: Kann es wirklich sein, daß ein erfahrener Moderator wie Marco Schreyl vor
laufender Kamera so einen Blackout hat? Oder hat RTL den Skandal inszeniert, um bessere Quote zu
machen?
RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger (36) zu BILD: "Definitiv nicht. Schreyl hat in der Aufregung den
falschen Namen genannt. Er war tief betroffen von dem Fehler, den er gemacht hat."
Verwunderlich war allerdings die Kameraführung.
Der Regisseur war über die Abstimmungsergebnisse informiert, wußte also genau, wer rausfliegt.
Als die ersten beiden Verlierer, Julian (17) und Luca (17), verkündet wurden, hielt die Kamera direkt
auf ihre Gesichter, um alle Gefühlsregungen einzufangen. Normalerweise hätte die Kamera bei der
letzten Entscheidung also Derwall zeigen müssen und nicht Nervenbündel Stephan.
Doch die Kamera war in Großaufnahme bei Stephan! Als hätte der Regisseur den Versprecher von Schreyl
irgendwie geahnt...
Ergebnis: ein Weinkrampf des jungen Kandidaten, der sich vor Aufregung fast erbrochen hätte.
Darf ein Sender so mit den Emotionen seiner Kandidaten spielen?
Medienpsychologin Constanze Fakhi (59): "Diese Achterbahnfahrt führte bei Stephan zu einem Schock-
zustand. Das kann einem Menschen noch lange zusetzten, ihn sogar monatelang krank machen!"
Unterhaltungschef Sänger wiegelt ab: "In der Sendung geht es darum, Emotionen zu zeigen.
Wie lange man sie zeigen darf, ist schwer zu definieren. Im Zweifelsfall werden wir immer unsere
Kandidaten schützen."

Quelle: www.bild.de

Interview mit Stephan Darnstaedt
Nach dem dramatischen Finale der ersten Top-20-Show bei DSDS am vergangenen Mittwoch redet ganz
Deutschland über den vermeintlichen Zusammenbruch von Stephan Darnstaedt - wir sprachen mit dem
jungen Sänger um zu erfahren, wie es ihm geht und ob ihm der Druck eventuell zuviel wird.
"Mir geht es gut", erzählte er uns zwischen zwei Bissen - er opfert uns seine Mittagspause um klar-
zustellen, dass er mitnichten überfordert ist. "Es braucht sich niemand Sorgen um mich zu machen.
Alles ist wieder völlig in Ordnung." Wir hakten noch mal nach, warum er denn nun am Mittwochabend
so extrem nervös gewesen sei und nach dem ganzen Hin und Her den Eindruck erweckte, er sei auf der
Bühne zusammengebrochen. Er erzählt uns, dass er natürlich sehr nervös und aufgeregt war - schließ-
lich ging es ja um verdammt viel. Zudem hatte er in der Nacht zuvor wenig geschlafen. Er hatte mit
den anderen Kandidaten noch lange gesessen und das Wiedersehen gefeiert.
Er sei auch mit selbst seinem Auftritt nicht so hundertprozentig zufrieden gewesen, und als er dann
nach vorne gerufen wurde, hatte er schon Angst gehabt, dass er nicht weiter sein könnte, erzählte
uns der 18-Jährige. Als dann aber die Ansage kam, dass nicht Markus Derwall, sondern doch er es in
die nächste Runde geschafft hatte, fiel die ganze Anspannung von ihm ab: "Ich hatte keinen Zusammen-
bruch, ich habe nur vor lauter Erleichterung geweint. Ich konnte es kaum fassen, dass ich nun doch
weiter war - ich war so glücklich", so Stephan.
'Macht Euch keine Sorgen um mich'
Mit Markus Derwall hat Stephan nach der verwirrenden Entscheidung natürlich auch noch gesprochen:
"Ich habe ihm gesagt, dass es mir für ihn wirklich sehr Leid tut, dass er es nicht geschafft hat.
Ich fand seinen Auftritt am Mittwoch wirklich sehr gut!"
Auch Stephans Mutter saß gebannt vor dem Fernseher, als die überraschende Entscheidung verkündet
wurde. Und obwohl sie ihren Sohn in Tränen aufgelöst sah, unterstützt sie ihn nach wie vor von
ganzem Herzen in seinem Bestreben, Deutschlands neuer Superstar zu werden. Stephan erzählte uns
ebenfalls, dass er sich sehr auf seinen nächsten Auftritt am kommenden Mittwoch freut. Schließlich
weiß er ja jetzt, was auf ihn zukommt - und was er besser machen kann!
"Macht Euch keine Sorgen um mich, ich bin ein starker Mensch, und man muss ja auch Gefühle zeigen
dürfen!"

Quelle: www.rtl.de

16.12.2005, Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
Stephan Darnstaedt ist eine Runde weiter

"Superstar": Wechselbad der Gefühle für Ortenauer
Von: Reinhard Reck

Friesenheim-Oberschopfheim (rr). Stephan Darnstaedt hat es geschafft. Der 18-jährige Schüler aus
Oberschopfheim ist beim RTL-Castingwettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" am Mittwochabend
eine Runde weitergekommen und befindet sich jetzt unter den letzten sieben männlichen Kandidaten.
Doch bevor das Ergebnis feststand, musste der Ortenauer ein Wechselbad der Gefühle durchstehen.
Moderator Marco Schreyl machte vor laufenden Kameras nämlich zuerst falsche Angaben, und es sah so
aus, als ob Darnstaedt durchgefallen sei. Aber der Notar betrat sofort die Bühne und korrigierte
den Moderator. Schreyl sagte danach, das sei ein Fehler, der nicht passieren dürfe: Jetzt steht
fest: Justin-Timberlake-Fan Stephan Darnstaedt ist auch künftig mit dabei. Als der Oberschopfheimer
das hörte, ging er bewegt in die Knie.

Rausgeflogen sind von den bisher zehn Kandidaten Luca Krykon, Julian Kasprzik und der erst kurz
zuvor eingeführte Markus Derwall. Das Ergebnis kam nach RTL-Angaben durch Televoting der Zuschauer
zustande. In der "DSDS"-Sendung, die am Mittwoch, 21. Dezember, um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird,
werden aus den sieben männlichen Kandidaten die fünf ausgesiebt, die an der Schau weiter dabei sind.
Dieses Quintett wird dann an den großen live ausgestrahlten Shows teilnehmen, die immer samstags
gezeigt werden. Am kommenden Samstag werden von den zehn Frauen, die jetzt noch im Rennen sind,
sieben ausgewählt, die weiterhin teilnehmen (Sendebeginn: 21.15 Uhr).
Nach Angaben des Senders sahen die Show am vergangenen Mittwoch durchschnittlich 5,26 Millionen
Zuschauer. In der Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren lag der Marktanteil bei 26,4 Prozent.

Quelle: www.baden-online.de

13.12.2005, Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
Sein Vorbild: Justin Timberlake
Der Oberschopfheimer Stephan Darnstaedt singt bei "Deutschland sucht den Superstar"
Schon sehr weit gekommen ist der 18-jährige Oberschopfheimer Stephan Darnstaedt beim RTL-Casting-
wettbewerb "Deutschland sucht den Superstar". Morgen Abend wird sich herausstellen, ob der Schüler,
einer der Top-20-Kandidaten, auch künftig dabei sein wird.
Von: Reinhard Reck

Friesenheim-Oberschopfheim. Einen Traum hat sich Stephan Darnstaedt schon erfüllt. Er konnte vor
einem Millionen-Publikum bei der Showreihe "Deutschland sucht den Superstar" auftreten und viel-
leicht die Grundlage für eine Sängerkarriere legen.
"Anfangs hatte ich nie gedacht, dass ich so weit kommen würde", erklärt der 18-jährige Oberschopf-
heimer im Gespräch mit der Mittelbadischen Presse. "Aber jetzt freue ich mich unheimlich, dass alles
so gut geklappt hat."
In der Tat war gerade die Auslese zu Beginn des Castingwettbewerbs sehr hart. Weit über 14 000
Leute hatten sich bei RTL beworben, und nur 120 wurden dann ausgewählt, um an den Endrunden teil-
zunehmen. "Wir hatten zuerst im August eine Veranstaltung in Mannheim und dann das Recall in Berlin,
bei dem ich allein und in einer Gruppe auftreten musste", so Darnstaedt: "Meine Auftritte haben den
Juroren offenbar so gefallen, dass ich weitermachen konnte". Mittlerweile ist er unter den Top-20-
Kandidaten - zehn Frauen und zehn Männer.
"Ich habe schon immer gern gesungen", erläutert der Schüler, der in Dresden zur Welt kam und mit
fünf Jahren in die Ortenau zog. Schließlich sang er früher im Schulchor der Friesenheimer Haupt-
und Realschule, die er damals besuchte. Und die Freude an der Musik hat ihn danach, auch als er zu
den Kaufmännischen Schulen Offenburg wechselte, nicht verlassen.
Für "DSDS" bewarb er sich mit dem Song "Tearing up my heart" von der Boygroup N'SYNC und mit "Durch
die Nacht" von "Silbermond". Viele von seinen Freunden und Verwandten hatten ihn überzeugt, bei dem
RTL-Wettbewerb mitzumachen, wie er erzählt.
Jetzt wohnt Stephan Darnstaedt mit den anderen Kandidaten in einem Hotel in der Kölner Innenstadt
und hat ein umfangreiches Programm zu absolvieren. "Wir fahren jeden Tag in die Studios in Köln-
Ossendorf zum Proben", so der 18-Jährige. Die Stimmung in der Kandidatengruppe sei trotz der An-
spannung recht gut, obwohl es hin und wieder auch kleinere Probleme gebe. Übrigens: "Von der Schule
bin ich ganz offiziell für die Zeit freigestellt worden", betont der Nachwuchssänger.
Wie er zugibt, war es zunächst schon ein ungewohntes Gefühl, vor einem Publikum von knapp sechs
Millionen Zuschauern zu singen: "Ich war etwas aufgeregt und nervös." Aber da habe er sich halt
durchbeißen müssen. Als unkompliziert beschreibt der junge Ortenauer die Zusammenarbeit mit den
Juroren Dieter Bohlen, Syliva Kollek und Heinz Henn.
In der morgigen Sendung geht es - wieder einmal - um die Wurst. Von den noch übrig gebliebenen zehn
männlichen Kandidaten werden - per Televoting der Zuschauer - sieben ausgewählt, die weiterkommen.
Drei fliegen raus. "Ich wäre schon traurig, wenn das bei mir nicht klappen würde", so Darnstaedt.
Er wird also alles dransetzen, um besser zu sein als seine Konkurrenten. Aber auch, wenn er es nicht
schaffen würde, sei er auf jeden Fall weit gekommen. Seine Eltern und seine 19-jährige Schwester
werden ihm die Daumen drücken. "Ich hoffe auch, dass meine Schulfreunde an diesem Abend vor dem
Fernseher die Sendung verfolgen", so der musikbegeisterte Jugendliche. Am Mittwoch will er - begleitet
von einer Band - das Lied "Anywhere for you" von den Backstreet Boys singen.
Auch wenn es morgen Abend nicht klappen sollte: Seinen Traum, Sänger zu werden, will Stephan Darnstaedt
nicht sofort aufgeben. "Mein großes Vorbild ist Justin Timberlake", bekennt er. Und natürlich möchte
er auch an den Kaufmännischen Schulen seinen Realschulabschluss machen.
Die RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" wird morgen um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Die bislang
noch übrig gebliebenen zehn Frauen der Top-20-Gruppe werden am Samstag, 21.15 Uhr, gegeneinander
antreten. Die Sendung am vergangenen Mittwoch wurde nach Angaben des Senders von knapp 5,7 Millionen
Zuschauern gesehen.

Quelle: www.baden-online.de

08.12.2005, Mittelbadische Presse, Zeitungen der Ortenau
Wird Stephan Darnstaedt der neue "Superstar"?

Der 18-jährige Schüler aus Oberschopfheim kam gestern Abend bei der RTL-Show eine Runde weiter
Von: Reinhard Reck

Friesenheim-Oberschopfheim (rr). Der Oberschopfheimer Schüler Stephan Darnstaedt ist gestern Abend
bei der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" eine Runde weitergekommen. Nur 20 Kandidaten,
zehn Männer und zehn Frauen, haben sich gestern durchgesetzt - unter ihnen der 18-jährige Ortenauer.
In vier "Top-Shows" wird die Zahl der Bewerber nun auf fünf Männer und fünf Frauen reduziert. Am
14. Dezember, 20.15 Uhr, treten zunächst die Männer gegeneinander an, wobei per "Telefonvoting"
entschieden wird, welche sieben weiterkommen. Am Samstag, 17. Dezember, 21.15 Uhr, findet die Auslese
bei den Frauen statt.

Die dritte Staffel des Casting-Wettbewerbs hatte am 16. November begonnen. Nicht weniger als 14 072
Bewerber wollten bei der Show-Serie mitmachen. Für die meisten war der Traum von einer großen Sänger-
karriere allerdings schon vor der Fernsehausstrahlung zu Ende. Denn nur 120 Frauen und Männer
schafften den Sprung in die Endrunden. Die Kandidaten treten jetzt gegeneinander an, bis Ende März
2006 nur noch zwei Bewerber übrigbleiben, die den Sieg unter sich ausmachen. Dann haben die bisherigen
Sieger, Alexander Klaws und Elli Erl, ihren Nachfolger. Am 30. November wurde die Sendung von über 5,7
Millionen Zuschauern gesehen.

Quelle: www.baden-online.de